weather-image
33°

Nur Diener trifft beim 1:1 gegen Meister VfL Oldenburg / Abwehr unter Druck

Kiene freut sich über „Zusatzpunkt“

Dirigent am Spielfeldrand: Preußen-Trainer Alexander Kiene. Rechts seine Assistenten Ansgar Stelzer und Christian Pförtner.

veröffentlicht am 22.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:21 Uhr

270_008_4079856_270_008_40.jpg

Fußball (hjk). Nicht gewonnen – und trotzdem zufrieden. Trainer Alexander Kiene von Oberliga-Aufsteiger Preußen Hameln 07 war nach dem 1:1 (0:0) gegen den amtierenden Meister VfL Oldenburg guter Dinge. Nach zwei Erfolgen hintereinander verpassten seine Schützlinge zwar den dritten Dreier in Serie, doch mit 13 Punkten aus den letzten sechs Spielen hat sich der Liganeuling deutlich von den Abstiegsplätzen entfernt.

„Wir haben jetzt 30 Punkte, 40 wollen wir mindestens holen. Das 1:1 gegen Oldenburg war ein Zusatzpunkt, ich bin zufrieden“, sagte der Coach nach dem 24. Saisonspiel, das bei herrlichem Wetter wieder nur 142 zahlende Zuschauer ins Weserberglandstadion lockte. Steve Diener hatte die Preußen nach einer Stunde mit einem satten Schrägschuss aus gut 12 Metern in Führung gebracht. Den Ausgleich markierte in der 77. Minute der kurz zuvor eingewechselte Malte Müller.

Mit diesem Remis waren die Hamelner letztlich gut bedient. „Wieder einmal nur ein Tor, das ist ein bisschen zu wenig“, klagte denn auch VfL-Trainer Frank Claaßen. Er bescheinigte den Preußen eine „kämpferisch gute Leistung“. „Doch wir hatten spielerisch klare Vorteile“, so der Oldenburger Coach. Vor allen Dingen in der Schlussphase drängte der VfL die Hamelner total in die Defensive. Der ganz stark spielende Aaron Thalmann (80.) und Stefan Frye (89.) hätten den Sack zumachen können, doch ihre Gewaltschüsse gingen knapp am Tor vorbei.

Auf der Gegenseite waren gute Tormöglichkeiten diesmal an einer Hand abzuzählen. Kein Wunder: mit dem gesperrten Dennis Offermann fehlte Preußens bester Torschütze, und mit Benjamin Belka (verletzt) eine weitere starke Offensivkraft. Maximilian Magerkurth (kann nicht regelmäßig trainieren) gehört derzeit gar nicht zum Oberliga-Kader.

Vorgestern waren Torben Deppe und Kastriot Hasani als Angreifer im Einsatz. Sie hatten einen schweren Stand, „weil das letzte Zuspiel in die Spitze fehlte“, so Kienes Analyse. Auch im Mittelfeld gingen sehr viele Bälle verloren. So musste die Defensivabteilung Schwerstarbeit verrichten. Glücklicherweise hatte die Abwehr nur einen Blackout. Mehrere Aussetzer leistete sich dafür Schiedsrichter Effe (Rühen), der die Partie regelrecht zerpfiff.

Pechvogel des Spiels war VfL-Torhüter Nils Reinke. In der 19. Minute zog er sich nach einem Zusammenprall mit Hasani an der Schläfe eine Platzwunde zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Für Reinke rückte Marco Elia zwischen die Pfosten.

Preußen 07: Stefan Schmidt – Tarak, Bock (50. Klimke), Stellmacher, Jörn – Sarier (58. Luggeri), Sebastian Schmidt, Deck, Diener – Hasani (84. Stetzkowski), Deppe.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?