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DHB lehnt Beschwerde auch in zweiter Instanz ab / Schiedsgericht letzte Hoffnung

Keine Lizenz: Aus für Springe?

Springe. Den HF Springe droht in der 2. Bundesliga das frühe Aus. Der Deutsche Handball-Bund erteilte den Handballfreunden wegen des fehlenden Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die kommende Saison auch in zweiter Instanz keine Lizenz. Jetzt ist das Schiedsgericht Springes letzte Hoffnung.

veröffentlicht am 17.04.2016 um 14:50 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Die Handballfreunde Springe gewannen in der 2. Bundesliga ihr Heimspiel gegen den EHV Aue zwar mit 32:26 (10:10), doch der Erfolg gegen Tabellensiebten aus dem Erzgebirge dürfte dem Aufsteiger vom Deister in Sachen Klassenerhalt nicht mehr viel nützen.

Denn die Lizenzierungskommission des Deutschen Handball-Bundes hat den Springern für die kommende Saison schon (fast) allen Wind aus den Segeln genommen. Denn „den erforderlichen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ konnte nach Mitteilung des DHB der Verein nicht erbringen. Springes umgehend eingereichte Beschwerde lehnte das Ligapräsidium in Dortmund in zweiter Instanz ebenfalls ab. Jetzt bleibt nur noch der Weg vor das Schiedsgericht.

Der Schock saß im Lager des Zweitligisten tief. So wollte sich Manager Dennis Melching zum DHB-Beschluss noch nicht äußern und verwies erst einmal „auf ein laufendes Verfahren“.

Wenn auch noch das Schiedsgericht im Fall Springe dem Beschluss der Lizenzierungskommission recht gibt, würden die Handballfreunde bereits frühzeitig als zweiter Absteiger neben Henstedt/ Ulzburg – die haben für die kommende Spielzeit gar nicht gemeldet – feststehen. Doch bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt ....

Die Partie gegen Aue entschieden die Springer, die früh mit 5:9 in Rückstand lagen, dank einer starken zweiten Hälfte für sich. Torschützen: Pollex (11), Ossenkopp (8), Eichenberger (4), Hinz (3/1), Bosy (2), Fauteck (2), Tesch (1), Schüttemeyer (1). kf



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