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Spannende Spiele beim Ranglistenturnier in der „Sandkiste“

Keine Feier für Heier: Roy und Stammer triumphieren

Beachvolleyball (aro). Die Favoriten gaben sich beim Beach-Cup des TC Hameln keine Blöße: Die an Nummer eins gesetzten Rüdiger Roy und Andreas Stammer vom Verbandsoberligisten TuS Jork gewannen das mit 200 Euro dotierte Ranglistenturnier des Niedersächsischen Volleyball-Verbandes (NVV). „Für uns war es bereits der vierte Turniersieg in der laufenden Sommer-Saison“, sagte Roy. In Hameln behielt das Duo eine blütenweiße Weste. Die Bilanz: Vier Spiele, vier Siege. Nach einem Freilos in der ersten Runde besiegten Roy/Stammer auf dem Weg ins Finale Aeling/Brem (2:0/

veröffentlicht am 19.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

15:8, 15:2), Hermann/Morton (2:1/10:15, 15:7, 15:11) und Lukas Beckebans und Markus Wittek aus Minden, die sich im Halbfinale dem späteren Turniersieger mit 1:2 (15:11, 10:15, 7:15) geschlagen geben mussten. Im Endspiel trafen Roy/Stammer erneut auf Raffael Hermann (Salzgitter) und Daniel Morton (Dortmund), die sich im Halbfinale gegen die an Nummer zwei gesetzten Michael Kretschmer und Pattrick Pioßek aus Goslar im Tiebreak (15:9, 9:15, 15:12) durchsetzen konnten. „Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, hier in Hameln das Finale zu erreichen. Daniel ist als Ersatz eingesprungen, weil mein Partner aufgrund eines Bänderrisses nicht spielen konnte“, sagte Hermann.

Für den Hamelner Falko Heier und seinen Partner Daniel Schmeling (beide SV Groß Ellershausen) war früh der Traum von der Titelverteidigung geplatzt. Gleich im ersten Spiel zogen sie gegen Hermann/Morton im Tiebreak (15:17, 15:11, 15:17) den Kürzeren. Somit musste das Duo den Umweg über die Verliererrunde gehen. Nach Siegen über Beike/Patschke aus Wettbergen (2:0/15:8, 15:11) und Hunke/Widderich (2:0/15:9, 15:13) folgte gegen Löschhorn/Vogt aus Vahrenwald (0:2/9:15, 15:13, 14:16) das Aus. „Wir haben heute nicht unseren besten Tag erwischt. „Mit etwas Glück wäre mehr möglich gewesen“, so Heier, der am Ende mit Platz sieben zufrieden sein musste. Insgesamt waren 14 Herrenteams am Start.

Die Frauen waren gestern im Einsatz. Neun Stunden wurde über das Netz gebaggert – dann standen Natalie Brem und Ernestina Vogl aus Salzgitter als Siegerinnen fest. In einem spannenden Finale entschied das an Nummer zwei gesetzte Duo die Partie gegen bis dahin ungeschlagene Junioren-Nationalspielerin Carina Aulenbrock und ihre Partnerin Toni Stautz mit 16:14, 715 und 15:12 für sich. Im Halbfinale setzten sich Brem/Vogl zuvor klar mit 2:0 (15:10, 15:8) gegen Anja Buck und Sunny Gieseking aus Minden durch, die am Ende Dritter wurden. Sie besiegten im kleinen Finale die an Nummer eins gesetzten Britta Hähl und Andre Hestermann aus Holdenstedt im Tiebreak (10:15, 15:7 und 15:8).

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Bejubeln ihren Sieg: Rüdiger Roy und Andreas Stammer (rechts).

Baggert sich durch den Sand: Toni Stautz. Ihr Vater Michael war ein bekannter Fußball-Torhüter, der in den 70er Jahren für Preußen 07 in der Oberliga spielte.



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