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Auch Regionalliga fraglich / Rose: „Uns sind die Hände gebunden“ / Zum Abschied kommt Hagen

Kein Geld – Tündern schließt Bundesliga-Akte

Tischtennis (kr). Für den TSV Schwalbe Tündern neigt sich die Saison 2008/2009 bereits dem Ende entgegen. Der Tabellenletzte schließt am Sonntag (14 Uhr) das Kapitel 2. Bundesliga der Herren vor heimischer Kulisse gegen den TTC Hagen. Bereits am Sonnabend (15 Uhr) treten die Tünderaner beim Herbstmeister SV Siek an. „Das sind zwei hammerharte Gegner, da auch der TTC im oberen Tabellendrittel angesiedelt ist. Danach steht nur noch das Auswärtsspiel beim TTS Borsum auf dem Plan. Auch nach dem Rückzug des BV Borussia Dortmund werden wir keine Meldung mehr für die 2. Liga abgeben“, berichtet Tünderns Abteilungsleiter Andreas Rose.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

Andreas Rose

Ein wenig Wehmut beschleicht Rose, denn damit wird die Akte Bundesliga vorerst geschlossen. „Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind überall schwierig. Derzeit bin ich ziemlich frustriert, denn inzwischen steht auch der Start in der Regionalliga in den Sternen. Für eine Mannschaft benötigen wir 15 000 Euro als Minimum. Das ist die untere Grenze, für ein Topteam werden sogar 30 000 Euro benötigt. Uns sind einfach die Hände gebunden. Nach dem Weggang unserer Nummer eins, Tamas Varbeli, sind auch noch keine neuen Spieler in Sicht. Lediglich Martin Gluza hat sein Bleiben für die Regionalliga signalisiert. Ich hatte mir das alles anders vorgestellt“, zeigt sich Rose enttäuscht. Zumindest freuen sich das Management und die Mannschaft darauf, dass mit Georg Böhm vom TTC Hagen noch einmal ein ehemaliger Akteur zu Gast in Tündern ist. „Die Punktausbeute wird sich wie immer in Grenzen halten. Jeder einzelne Sieg wäre schon eine gelungene Aktion“, weiß der TSV-Abteilungsleiter.

Einmal wird vor heimischer Kulisse noch in die Hände geklatscht, dann ist in der 2. Liga Feierabend für den TSV Tündern. Auch Peter Vaverka wird den Verein verlassen. Foto: nls

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