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Darts-Bundesliga: Diedersen klopft erneut ans Tor zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft

„Kein Finale ohne Treble Bull“

DIEDERSEN. Eine positive Zwischenbilanz zogen die Darter des SC Diedersen als Tabellenvierter der Bundesliga (Gruppe Nord). In der Rückserie wollen die Diederser erneut den Einzug in die Finalrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft perfekt machen.

veröffentlicht am 17.01.2017 um 17:29 Uhr

Starker Auftritt – Diedersens Team-Kapitän Ingo Vogt überstand die Hinserie der Bundesliga-Saison ohne Einzelniederlage. Foto: haje
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Mehr als 5000 Zuschauer und eine rauchgeschwängerte Arena wie zuletzt bei der Darts-WM in England, kann der SC Treble Bull Diedersen nicht bieten. Aber die Bundesliga-Spiele des kleinen Sportvereins, der im Sommer 2016 sogar die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Hamelner Weserbergland-Zentrum ausrichtete, locken immerhin eine kleine Zuschauerschar zu den Heimpartien ins Sportheim.Am Wochenende fand in der Gruppe Nord der ersten Liga in Bremen der letzte Spieltag der Hinserie statt. Mit einem erfolgreichen Auftritt der starken Formation aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Voll konzentriert knöpfte das Team um Kapitän und Nationalmannschafts-Darter Ingo Vogt sowie die Routiniers Holger Jabben, Olaf Fiß oder Christian Sehring Gastgeber DC Vegesack-Bremen im zweiten Auftritt an der Weser einen Punkt ab. Die Überraschung war perfekt – Diedersen hatte dem Spitzenreiter mit der 6:6-Punkteteilung arg in die Bredouille gebracht. Und bereits im ersten Spiel mit einem 10:2-Erfolg gegen den Hamburger SV alle Türen offengehalten. So heißt es auch 2017 in Diedersen wieder: „Kein Finale ohne Treble Bull.“

Mit viel Engagement arbeiten wir immer daran, unser Bundesliga-Team qualitativ auszubauen.

Olaf Lehnert, Vorsitzender des SC Diedersen

10:6 Punkte und der für das Erreichen der Finalrunde wichtige vierte Tabellenplatz stehen nach acht Partien und vor der am 4. Februar beginnenden Rückserie auf dem Konto der Diederser, die beim Auftritt in Bremen mit Kai Hanus und Uwe Landeck zwei neue Akteure einsetzen konnten. Mit Hanus kehrte ein Hamelner nach längerer Pause ins Team zurück, Landeck wechselte vom Niedersachsen-Ligist Langendamm in den Ostkreis. Für Vogt genau der richtige Schritt: „Mit den beiden Neuzugängen haben wir noch mehr Qualität dazugewonnen.“ Und sehr zur Freude des Vereinsvorsitzenden Olaf Lehnert: „Wir bieten versierten Spielern eine gute Plattform, ihren Sport auszuüben. Mit viel Engagement arbeiten wir immer daran, unser Bundesliga-Team qualitativ auszubauen.“

Die Rechnung, die ungewöhnliche Sportart mit den „fliegenden Pfeilen“ in dem 500-Seelen-Örtchen am Fuße des Schecken zu etablieren, ist aufgegangen. Der Sport-Club stellt in Niedersachsen bereits das seit Jahren erfolgreichste Team und schickt neben dem Bundesligisten drei weitere Mannschaften von der Verbandsliga bis zur Kreisliga in die Wettkämpfe.



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