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Arthrose im Knie: Wallensens Torjäger Benjamin Edeler hört auf

Karriere-Ende mit 29

WALLENSEN. Wallensens Torjäger Benjamin Edeler muss seine Fußball-Karriere aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig beenden. Mit nur 29 Jahren.

veröffentlicht am 13.09.2018 um 15:09 Uhr

Sein letztes Tor für WTW Wallensen: Per Kopf erzielte Benjamin Edeler am 5. Juni in der Aufstiegsrelegation gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II das 1:0 nach 180 Sekunden. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Das Knie macht nicht mehr mit: Wallensens Torjäger Benjamin Edeler muss seine Fußball-Karriere vorzeitig beenden. Mit nur 29 Jahren. „Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe lange überlegt, was ich mache“, erzählt Edeler, der sich seit vier Jahren mit Knieschmerzen herumplagt. Die Diagnose: Arthrose.

„Ich habe in beiden Knien einen Knorpelschaden und bin zweimal operiert worden: einmal rechts und einmal links“, sagt Edeler, der bei Wallensens Vereinschef Sven Köhne, der von Beruf Physiotherapeuth ist, fast täglich in Behandlung ist. Nach Rücksprache mit ihm und mehreren Ärzten war für den 29-Jährigen dann klar: „Meine Karriere ist vorbei, ich höre auf.“

Zehn Jahre trug der Wallenser das WTW-Trikot. Mit insgesamt 104 Toren zählt Edeler neben Karl-Heinz Sürig (257), Gunter Stapel, Walter Constabel (beide 120), Lothar Nickel (109) und Dustin Knecht (105) zu den erfolgreichsten Torjägern der Vereinsgeschichte. 2014 feierte er mit Wallensen seinen größten Erfolg, als WTW auch dank seiner 13 Saisontore in die Bezirksliga aufstieg und den Kreispokal gewann. Zum letzten Mal traf Edeler am 5. Juni für Wallensen – beim 2:0-Heimsieg in der Aufstiegsrelegation gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II. Nach nicht einmal 180 Sekunden köpfte der Torjäger nach einer Flanke von Jan Medewitz das 1:0. „Ich hatte damals schon geahnt, dass das vielleicht mein letztes Spiel für WTW ist“, blickt Edeler zurück. Dass seine Fußball-Karriere so endet, sei zwar traurig: „Aber die Gesundheit geht vor“, hat WTW-Chef Sven Köhne Verständnis für Edelers Entscheidung. „Das ist wirklich schade, weil der Junge ein richtig guter Booker ist. Benni wird uns fehlen.“

Benjamin Edeler Foto: gök
  • Benjamin Edeler Foto: gök


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