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VfL besiegt Oebisfelde im Kellerduell 33:29 / Wieder drei Siebenmeter verworfen

Kapitän Glatz behält kühlen Kopf – und Pille lässt es achtmal krachen

Kämpferisches Vorbild und treffsicherer Schütze: VfL-Kapitän Oliver Glatz gehörte im Kellerduell gegen Oebisfelde zu den besten Spielern auf dem Parkett. Hier setzt er sich gegen Andreas Kalupke durch.

veröffentlicht am 22.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

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Foto: nls

Handball (hjk). Der VfL Hameln machte am 20. Spieltag der Regionalliga Nord einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Das Team von Trainer Hajo Wulff besiegte im Kellerduell den Leidensgenossen SV Oebisfelde vor 350 Zuschauern mit 33:29 (16:14). „Das war ein typischer Abstiegskampf. Spielerisch wurde nichts Tolles geboten“, analysierte Wulff nach der temperamentvollen Partie, in der der VfL gewaltige Anlaufschwierigkeiten hatte. Nach einem 0:3- und 2:4-Rückstand brachte der an diesem Tag überragend spielende Kapitän Oliver Glatz (11/6) seine Mannschaft in der 12. Minute (5:4) erstmals nach vorn. „Höhepunkte“ des holprigen Beginns waren drei wieder einmal nicht verwandelte Siebenmeter. Sven Hylmar (scheiterte gleich zweimal) und Chri-stian Raddatz fanden ihren Meister in SV-Keeper Timo Ellenberg. Wulffs Kommentar: „Das kannst du nur noch mit Humor nehmen …“ Besser machte es dann Glatz. Der behielt einen kühlen Kopf und traf sechsmal vom Punkt.

Klarer Vorsprung

wird nicht ausgebaut

Unter dem Strich war’s ein Arbeitssieg. Der 5. Saisonerfolg war verdient, weil der VfL weniger Fehler produzierte. Oebisfelde konnte auch mit doppelter Manndeckung gegen Raddatz und Glatz die Aktionen der Hamelner nicht entscheidend stören.

Trotzdem hätte der Abend für die Schützlinge von Trainer Wulff stressfreier verlaufen können. Doch die Mannschaft versäumte es, bei klarer Führung (11:6, 16:13, 20:16, 29:26) nachzulegen. So hielt der SVO die Partie bis in die Schlussphase offen und verkürzte sogar auf 26:27 (51.). Zu allem Überfluss sah dann auch noch Abwehrchef Raddatz nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte (57.).

Wirft sich ins Getümmel: Torjäger Jannis Pille. Foto: nls

Ausgerechnet zwei 20-jährige Youngster sorgten dann für kollektives Aufatmen in den Hamelner Reihen: Torben Höltje gelangen in den letzten Minuten ebenso spektakuläre Treffer wie Jannis Pille, der insgesamt sogar achtmal traf und die Fans somit am närrischen Wochenende in Hochstimmung versetzte: „Oh wie ist das schön…“

VfL Hameln: Rosenthal (hält einen Siebenmeter), Treuthardt – Glatz (11/6), Höltje (3), Heemann (3), Pille (8), Hylmar (4), Wick, Raddatz (4), Emmel.



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