weather-image
17°
07 präsentiert Nachfolger für Trainer Kiene / Ziel: Qualifikation für die einteilige 5. Liga / Kipke wird Manager

Kai Oswald wagt mit Preußen das Abenteuer Oberliga

Fußball (ro). Die lange Suche ist vorbei – die erste Säule für die kommende Saison steht: Preußen Hameln 07 kann mit Kai Oswald endlich einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Trainer Alexander Kiene präsentieren. Was nun noch fehlt, ist ein kompletter Vorstand und eine schlagkräftige Mannschaft. Die Preußen werden auch in der Saison 2009/10 in der Oberliga an den Start gehen. Ein in den vergangenen Wochen angedachter freiwilliger Rückzug in die Bezirksoberliga ist ohnehin nicht mehr möglich, weil der Klub die Abmeldefrist (25. Mai) verstreichen ließ! Würde jetzt noch ein Rückzug erfolgen, müsste Preußen 07 nach NFV-Angaben in der Kreisliga neu anfangen. Für diese Klasse hätte Oswald allerdings nicht zur Verfügung gestanden.

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:21 Uhr

Trainer Kai Oswald Foto: nls

Der 37-jährige Trainer, der bereits von 2002 bis 2007 erfolgreich bei 07 Regie führte und den Verein aus der Bezirksklasse bis in die Bezirksoberliga führte, erhielt einen Vertrag für die Saison 2009/2010. Für den Coach ein sportliches Abenteuer, denn um die Qualifikation für die eingleisige Oberliga sicher zu erreichen, müsste er mit den Preußen Achter werden. Quasi als Hintertürchen bleiben allerdings noch die Ränge neun und zehn. Denn in einer Relegationsrunde werden zwei weitere Teilnehmer für die künftige 5. Liga ermittelt.

13 Spieler haben ihr Bleiben signalisiert

„Ich trete nicht an, um auf den Plätzen 13. und 14. herumzueiern. Mein Ziel ist die Qualifikation – und dafür werde ich mit der Mannschaft ab Ende Juni hart arbeiten“, gibt sich Oswald kämpferisch.

Zuversicht schöpft er aus der Tatsache, dass 13 Spieler ihr Bleiben signalisierten, zudem auch im Fall der bereits als Abgänge gemeldeten Diener und Sarier noch Hoffnung besteht. „Beide wollen ihre Entscheidung noch einmal überdenken“, lässt der Trainer durchblicken. Den Verein definitiv verlassen werden somit „nur“ Offermann, Primke, Luggeri, Deppe und Bock. Gleichwohl wird das noch vorhandene Spielermaterial nicht ausreichen, um in der Oberliga zu bestehen.

Das weiß natürlich auch Oswald. „Wir benötigen noch fünf bis sechs qualitativ hochwertige Akteure und einen zweiten Torwart. Darum bemühen wir uns intensiv “, lassen er und seine Helfer deshalb derzeit die Telefondrähte glühen. Als Co-Trainer an Oswalds Seite wird weiterhin Ansgar Stelzer arbeiten.

Den Posten des Managers soll Klaus Kipke übernehmen. Damit ist die kurze Ära von Gaetano Bartolillo schon wieder beendet. „Bei ihm ist einfach zu viel liegen geblieben. Ich benötige in Zukunft Leute, auf die ich mich verlassen kann“, setzt Kai Oswald auch im Umfeld neue Maßstäbe.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare