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07 Sonntag in Nordhorn unter Druck

Kai Oswald: „Es geht nur noch über den Willen“

Fußball (kf). In der Oberliga weht der Wind Preußen Hameln 07 von Woche zu Woche schärfer ins Gesicht. Nach der 0:4-Pleite in Emden wartet am Sonntag eine weitere hohe Auswärtshürde auf die Mannschaft von Trainer Kai Oswald. Um 15 Uhr wird die Partie bei Eintracht Nordhorn angepfiffen. „In Nordhorn zu punkten, wäre für die Moral der Mannschaft optimal“, hofft Oswald. Er hat seinen Spielern aber auch deutlich gemacht, dass es in den kommenden Wochen „nur noch über den absoluten Willen geht“.

veröffentlicht am 09.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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Die richtige Einstellung lebt der Coach seinen Akteuren derzeit vor. Er hat sogar bei Bayern München ein weiteres für Anfang Mai geplantes zweiwöchiges Trainer-Volontariat abgesagt. „In dieser Situation braucht mich die Mannschaft, da kann ich nicht nach München fahren“, mit dieser klaren Aussage konnte er auch Hermann Gerland, den Co-Trainer der Bayern, überzeugen.

Die spielerischen Möglichkeiten der Preußen sind auch am Sonntag arg begrenzt, denn die Probleme auf der Bank sind keinesfalls kleiner geworden. Bastian Stellmacher ist in Nordhorn zwar wieder dabei, doch dafür fällt Rotsünder Ruven Klimke aus. Hinter dem Einsatz des angeschlagenen Daniel Boateng stand gestern noch ein dickes Fragezeichen, und auch Michael Jermakowicz ist noch nicht wieder topfit. Dominik Meyer, der bis zum Saisonende ausfällt, hätte auch ohne Verletzung nicht zur Verfügung gestanden. „Der ist erst einmal in den Urlaub geflogen“, wundert sich Oswald kopfschüttelnd. „So ist die zu dünn besetzte Bank das größte Problem. Wir haben keine Möglichkeiten, um spielerisch große Veränderungen vornehmen zu können.“

Im Kampf um die direkte Oberliga-Qualifikation bleibt für den 07-Trainer der achte Platz das unbedingte Ziel: „Denn die Relegation ist tödlich.“ Sechs Spieltage bleiben den Preußen, um den Verbleib in der fünften Liga perfekt zu machen. „Mit acht Punkten sind wir vielleicht schon auf der sicheren Seite“, zeigt sich Oswald realistisch. „Denn auch die Konkurrenz wird noch Punkte lassen.“

Kastriot Hasani (links) und Jannik Hilker – über Torerfolge würden sich die beiden Preußen-Spieler sicher auch in Nordhorn riesig freuen.

Foto: nls



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