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Klüt-Regatta als Generalprobe: Hamelner Ruderer für die Deutsche Sprintmeisterschaft gerüstet

Junior-Vierer legt sich mächtig in die Riemen

Sieger im Junior-Vierer : Till Garbe (v. l.), Lars Adomat, Frederik Klein und Christoph Winnefeld starten am Wochenende bei der Sprint-DM in Köln.

veröffentlicht am 05.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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Foto: rhs

Rudersport (rhs). Die Aktiven des RV Weser Hameln sind für die am Wochenende in Köln-Fühlingen stattfindende Deutsche Sprintmeisterschaft (Streckenlänge: 310 Meter) gut gerüstet: Bei der 47. Klüt-Regatta stellten die Hamelner noch einmal ihre gute Spätform unter Beweis. Obwohl ihnen der Wind kräftig ins Gesicht blies und auch die herbstlichen Temperaturen die Muskeln nicht gerade erwärmten, legten sich alle Ruderer noch einmal mächtig ins Zeug, um auf der 500-Meter-Strecke vor dem Bootshaus an der Tündernschen Warte sich noch einmal kräftig in die Riemen zu legen.

Die Konkurrenz war allerdings auch diesmal nur dünn: Die Teilnehmer kamen nur aus fünf Vereinen, von denen die RG Wiking aus Berlin lediglich durch den Ex-Hamelner Jörg Spiegel vertreten war. Im Zweier musste Spiegel sein Boot mit einem Hamelner teilen. Der WSV Rinteln, RC Holzminden, die Uni Göttingen und der RCGH Hameln, die insgesamt nur zwei Siege gegen die übermächtige Gastgeber-Riege herausholen konnten, komplettierten das Teilnehmerfeld.

Höhepunkte der Regatta waren die Vierer- und Achterrennen. Den Klüt-Vierer sicherte sich das mit den Ex-Weltmeistern Michael Ruhe als Schlagmann und Jan-Martin Bröer besetzte RV-Weser-Boot, in dem auch noch Christoph Mader und Lennart Hawranke saßen. Außerdem hatte man sich Mareike Adomat als Steuerfrau ins Boot geholt, um so „erschwert“ auch dem unterlegenen Boot mit Till Garbe, Lars Adomat, Christopher Winnefeld und Frederik Klein eine minimale Siegchance zu geben.

In der Ruhe liegt die Kraft: Steuerfrau Mareike Adomat.  Foto: r
  • In der Ruhe liegt die Kraft: Steuerfrau Mareike Adomat. Foto: rhs

Beim gemischten Schokoladen-Vierer siegte das von Thore Wessel gesteuerte RVW-Boot knapp vor dem von Henrik Burgdorf auf Kurs gehaltenen Konkurrenten.

Vier Achterrennen waren vorgesehen, doch fanden mangels Masse nur drei von ihnen statt. Jedesmal siegte der RV Weser, der sich dabei stets gegen gemischte Konkurrenz durchsetzen konnte: entweder saßen Hamelner mit Holzmindenern oder Göttinger im Boot.

Mit sieben Booten starten die Hamelner bei der Deutschen Sprintmeisterschaft in Köln. „Wenn wir einen Titel holen, wäre das schon ein großer Erfolg für uns“, blickt Cheftrainer Hans-Jörg Sehrbrock voraus. Die Konkurrenz sei auf Bundesebene so stark, dass es ganz schwer wird, Gold zu gewinnen.

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