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Sechsjähriger erzielt 14 Treffer bei der HKM / Tünderns Mädchen souverän

Josh Jürgens – ein Halvestorfer mischt die „Pampers-Liga“ auf

Fußball (rhs/ro). Bumm, bumm – jeder Schuss ein Treffer. Josh Jürgens ist die absolute Tormaschine der „Pampers-Liga“. Der sechsjährige Sturmtank der Halvestorfer G-Junioren lief am zweiten Spieltag bei der HKM in Groß Berkel zu ganz großer Form auf und erzielte 14 Tore. Damit sorgte der Mini-Bomber vom Piepenbusch fast im Alleingang für den Sprung seiner Elf vom letzten auf den dritten Platz. Auch beim 2:0-Triumph über Tabellenführer Bad Pyrmont war „Little Josh“ der Held des Tages. „Wir haben das Feld einfach von hinten aufgerollt“, jubelte Trainer Burkhard Büchler. Vergessen war damit auch der 1. Spieltag, an dem die Halvestorfer wegen vieler erkrankter Spieler nicht antreten konnten, und null Punkte auf dem Konto hatten. Dank Torjäger Josh, übrigens der Sohn des neuen SSG-Managers Frank Jürgens, ist also bei der Vergabe des Hallentitels wieder mit den Halvestorfer G-Junioren zu rechnen. Ganz andere Sorgen hatte Lauensteins Frank Göldner. Er konnte nur fünf D-Mädchen aufbieten, der Rest hatte sich krank abgemeldet. Da auch keine Torhüterin zur Verfügung stand, und zunächst auch keine Spielerin freiwillig zwischen die Pfosten rücken wollte, musste Göldner („Notfalls hätten wir auch gelost“) notgedrungen delegieren. Seine Wahl fiel so auf Anna Geffert und Lia-Marlen Feix. Aber trotz dieser Misere blieben die jungen Kickerinnen vom Ith in ihren drei Spielen unbesiegt und ließen dabei auch keinen Gegentreffer zu. Ein großes Talent wächst Göldner in der neunjährigen Marlena Fedder heran. Als jüngste Spielerin (noch E-Jugend) hielt sie nicht nur die Abwehr zusammen, sondern glänzte auch durch gutes Stellungsspiel und perfekte Pässe. Überragend in dieser Altersstufe ist aber der HSC BW Tündern, der dreimal als Sieger das Parkett verließ und nach dem zweiten Spieltag mit 19 Punkten auch klar das Feld vor Lauenstein (15) und Königsförde (12) anführt. Klar abgesteckt sind mittlerweile auch die Fronten bei den älteren B-Mädchen. Hier dürfte es zu einem Zweikampf zwischen den beiden „Trainerfüchsen“ Markus Mende (ESV Eintracht Hameln) und Dirk Kasenburg (HSC BW Tündern) kommen. Beide blieben mit ihren Mannschaften in ihren Vorrundengruppen in allen achtzehn Spielen ungeschlagen, schossen zusammen genau 50 Tore, ließen aber nur fünf Gegentreffer zu.

veröffentlicht am 08.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

Hoch soll er leben: Trainer Büchler und Torjäger Josh Jürgens ha

Im Halbfinale am 21. Februar in Hameln treffen die beiden erstmals aufeinander, wobei man gespannt sein darf, ob Tünderns Torjägerin Shannon Shaw oder ESV-Neuzugang Michelle Schrader am Ende jubeln darf.



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