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Sechs Pyrmonter Nachwuchsgolfer qualifizieren sich bei ihrer Premiere für den Regionalentscheid

Jetzt träumen sie sogar vom großen Finale

Von Klaus Frye

veröffentlicht am 01.06.2010 um 20:24 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

Golf. Egal, ob Pitchen oder Putten – das Nachwuchsteam des Pyrmonter Golf-Clubs zeigte bei seinem ersten Wettkampf eine starke Vorstellung. Zum ersten Mal konnte der Pyrmonter Verein ein junges Sechserteam in die erste Qualifikationsrunde zur deutschen Jungen-Mannschaftsmeisterschaft schicken. Und diese Formation zeigte sich auf der 18-Loch-Anlage hoch über dem Pyrmonter Talkessel gleich von ihrer besten Seite. Unter zehn Mannschaften aus der Region Südniedersachsen spielte sich die von Jugendwart Carsten Kockel betreute Mannschaft bei ihrer Premiere auf den vierten Platz vor.

Das Sextett mit Moritz Marxmeier, Maximilian Dülm, Karl Berghof, Benjamin Günther, Hagen Ringe und Justin Wolf erfüllte nicht nur die nötige Vorgabe, die jungen Pyrmonter verstanden es auch, den Heimvorteil des anspruchsvollen Platzes gut zu nutzen. Dazu hatte Golflehrer Andrew Parker den Nachwuchs bestens vorbereitet.

„Ein tolles Resultat“, freute sich Kockel, der Platz sechs als Ziel angepeilt hatte. „Dass letztlich der vierte Platz heraussprang, ist eine große Überraschung.“ Allein die favorisierten Mannschaften des GC Hannover, GC Braunschweig und des Osnabrücker GC rangierten vor den Gastgebern. „Ich wusste aber auch, dass die Jungs in den letzten Wochen ihr Handicap deutlich verbessert hatten“, sagte der Jugendwart. Der kann nun für den nächsten großen Auftritt seiner Schützlinge planen. Bereits am 19. und 20. Juni spielen die Jungen des GC Bad Pyrmont mit elf weiteren Teams aus Niedersachsen und Bremen in Gifhorn den Regionalmeister aus. Dort geht es auch um die Qualifikation zur Endrunde der deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Erneut ziehen in Gifhorn die vier besten Vereinsmannschaften ins Finale ein.

An ein erneutes Weiterkommen denkt von den jungen Pyrmonter Nachwuchsgolfern derzeit niemand. Doch vom großen Finale zu träumen, ist dennoch erlaubt. „Schon dass wir an der Regionalmeisterschaft teilnehmen können, ist eine tolle Sache. Was jetzt noch kommt, werden wir ganz locker angehen“, strahlte nach der Siegerehrung Maximilian Dülm ebenso wie seine Mitstreiter. Für Benjamin Günther war nicht nur der Heimvorteil für den starken Auftritt ein großer Vorteil: „Mir kamen vor allem die Wetterbedingungen entgegen.“ Klare Aussage eines Schlechtwetter-Golfers. Denn statt Sonne und blauem Himmel sorgten am Turniertag vor allem kühler Wind und Regen für Kapriolen.

Auch im Sand musst musste der Pyrmonter Karl Berghof sein Können unter Beweis stellen.

Foto: haje



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