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Der 43-jährige Trainer trat die Rekate-Nachfolge an / „Werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben“

Jetzt macht’s Schröer: Frischer Wind in Rohden

Fußball (hjk). TuS Rohden-Segelhorst hat seit gestern wieder einen Trainer. Stephan Schröer tritt die Nachfolge von Uwe Rekate an, der in der Winterpause aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit den TuS-Verantwortlichen das Handtuch warf und die Spartenleitung mit seinem Rücktritt vor einige Probleme stellte. „Es war gar nicht so einfach, einen Trainer zu finden“, ließ Pressesprecher Jörg Minkley durchblicken.

veröffentlicht am 03.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

Aufbruchstimmung beim Kreisligisten TuS Rohden-Segelhorst. Von l

Nach 17 Spielen liegt die Mannschaft aus dem Hessisch Oldendorfer Ortsteil im Hameln-Pyrmonter Fußball-Oberhaus auf dem elften Tabellenplatz. 19 Punkte sind zwar kein Ruhekissen, doch mit dem Abstieg, so der neue Coach Stephan Schröer, „werden wir nichts zu tun haben“. Der 43-jährige Übungsleiter ist sich sicher: „In der Mannschaft steckt genug Substanz, um noch einige Plätze zu klettern.“ Zuletzt hatte er eine schöpferische Pause eingelegt und davor vier Jahre lang die 2. Herren von BW Salzhemmendorf trainiert. Genauso lange war der in Diedersen wohnende Industriefachwirt und Vater von zwei Kindern auch bei Bisperode II als Coach im Einsatz. „Wir funken menschlich und fachlich auf einer Wellenlänge“, sagt Minkley. Auch Kapitän Raphael Pasternak ist froh, dass endlich „eine personelle Entscheidung getroffen und ein neuer Trainer gefunden wurde“.

Stephan Schröer, dessen Bruder Heiko beim TSV Bisperode spielt und zu den besten Torhütern der 8. Liga gehört, tritt beim TuS Rohden-Segelhorst ein schweres Erbe an. Sein Vorgänger Rekate leistete in den vergangenen fünf Jahren ganze Arbeit. Er führte die Mannschaft u. a. in die Kreisliga und zum umjubelten Kreispokalsieg. Das Team um die Leistungsträger Stefan Dreier, André Gljanz, Jens Mauritz, Raphael Pasternak und Matthias Cichocki ist in der Kreisliga zu „Höherem“ berufen. Doch großes Verletzungspech spielte dem TuS in der Hinrunde so manchen Streich. „Inzwischen sind alle wieder fit“, berichtete Minkley. Gute Voraussetzung für Schröer, um noch einmal richtig durchzustarten.

Dewezet-Prognose: Die Fußballer des TuS Rohden sind besser, als es der 11. Rang vermuten lässt. Wenn die Mannschaft in den restlichen 13 Spielen von größerem Verletzungspech verschont bleibt, ist ein einstelliger Tabellenplatz noch locker zu schaffen.

– Ende der Serie –

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