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29-jähriger Cheftrainer des RV Weser verlässt Hameln aus beruflichen Gründen / Nachfolger steht schon fest

Jan Jedamski sagt Tschüss

Hameln. Jan Jedamski sagt Tschüss: Der 29-jährige Cheftrainer des RV Weser verlässt Hameln aus beruflichen Gründen Richtung Osnabrück. Sein Nachfolger steht schon fest: Sebastian Stolte.

veröffentlicht am 20.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Jan Jedamski, Sie sind nicht mehr Cheftrainer beim Ruderverein Weser. Was sind die Gründe für Ihren Abschied?

Der Grund ist, dass ich als Gymnasiallehrer in Osnabrück eine neue berufliche Herausforderung gesucht und gefunden habe.

Haben Sie trotz des Umzuges mit dem Gedanken gespielt, den Trainerjob in Hameln weiterzumachen oder war das kein Thema?

Durch die volle Beamtenstelle besteht zeitlich keine Möglichkeit das tägliche Training in Hameln zu gewährleisten. Durch die volle Lehrerstelle war für mich von Anfang an klar, dass das Training in dem Umfang parallel nicht zu leisten ist.

Wer wird Ihr Nachfolger beim RV Weser?

Die Nachfolgerfrage ist bereits geklärt. Seit Anfang November hat der RV Weser eine Trainerstelle eingerichtet. Sebastian Stolte hat hauptberuflich die Trainingsleitung übernommen. Sebastian ist im Verein eine bekannte Größe, da er in der Vergangenheit im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres und später – bis 2012 – schon als Trainer tätig war.

Ist der RV Weser Ihrer Meinung nach für die Zukunft gut aufgestellt?

Der Verein hat durch die geschaffene Trainerstelle ein gutes Fundament für die Zukunft gelegt, da Leistungssport – wie er im RV Weser gelebt wird – leider nicht nur mit ehrenamtlichen Trainern zu meistern ist.

Wird es für Sie eigentlich eine Abschiedsparty geben?

Gute Frage. Mir ist bisher noch nichts bekannt.

Sie waren viele Jahre sowohl als aktiver Ruderer als auch als Trainer beim RV Weseraktiv und sehr erfolgreich. Können Sie sich noch an Ihren ersten Wettkampf erinnern?

Na klar. Insbesondere das erste Rennen als Kinderruderer in einem Rennvierer auf der Ruderregatta in Kassel, wo wir Dritter geworden sind, bleibt mir in prägender Erinnerung. Das war Adrenalin pur! Sechs Vierer nebeneinander auf der Regattabahn – das war natürlich Spannung und Action pur.

Wenn Sie mit 29 Jahren auf Ihre Zeit beim RV Weser zurückblicken. Was sind Ihre schönste Erinnerungen?

Da gibt es wahnsinnig viele Erinnerungen. Am emotionalsten war mit Sicherheit die erste erfolgreiche Qualifikation für die U23-WM von Nora Wesel im Jahr 2010. Aber auch meine erste eigene Verbandsnominierung als Bundestrainer zur U23-WM in Amsterdam war für mich persönlich herausragend. Nicht zu vergessen die erfolgreichen Finalrennen bei den deutschen Meisterschaften 2010 bis 2015 von Nora Wessel, Thore Wessel und Eike Steinert. Die lange Liste mit den Silber- und Bronzerennen möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht vergessen. Die vergangenen sechs Jahre waren einfach sehr emotional, spannend und schön – aber auch sehr kräftezehrend.

Und was war für Sie die schönste Schlagzeile, die Sie in unserer Zeitung gelesen haben?

Wir sind die Gold-Jungs von Köln – ein Artikel mit einem tollen Foto über die deutsche Jugendmeisterschaft 2013.

Interview: Andreas Rosslan



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