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Ist Ex-VfLer Marius Kasmauskas „Mister X“?

Hameln (aro). Manager Ralph Krone gibt sich vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten MTV PE Celle (Sa., 19.15 Uhr, Halle Nord) wortkarg, wenn man ihn auf mögliche Neuzugänge des Handball-Oberligisten VfL Hameln anspricht. Fünf Spieler (u. a. Dean Wood/HF Springe) soll der VfL für die nächste Saison an der Angel haben, davon einen „Hochkaräter“. Doch wer ist dieser „Mister X“? Milan Blagojevic (TSV Hannover-Anderten), Ingimundur Ingimundarson (GWD Minden), Frank Habbe (TSV Hannover-Burgdorf) oder vielleicht doch der Ex-VfLer Marius Kasmauskas von der Bundesligareserve der HSG Wetzlar?

veröffentlicht am 15.04.2010 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

Hameln (aro). Manager Ralph Krone gibt sich vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten MTV PE Celle (Sa., 19.15 Uhr, Halle Nord) wortkarg, wenn man ihn auf mögliche Neuzugänge des Handball-Oberligisten VfL Hameln anspricht. Fünf Spieler (u. a. Dean Wood/HF Springe) soll der VfL für die nächste Saison an der Angel haben, davon einen „Hochkaräter“. Doch wer ist dieser „Mister X“? Milan Blagojevic (TSV Hannover-Anderten), Ingimundur Ingimundarson (GWD Minden), Frank Habbe (TSV Hannover-Burgdorf) oder vielleicht doch der Ex-VfLer Marius Kasmauskas von der Bundesligareserve der HSG Wetzlar?
 „Wir verhandeln mit einem Spieler, der schon in der Bundesliga gespielt hat.“ Den Namen verriet Krone aber nicht. Nur so viel: Der Spieler ist 31 Jahre alt – und gelernter Industriekaufmann. Der Neuzugang, den Krone im Visier hat, ist nach den Worten des Managers „ein richtiger Kracher, der uns weiterhilft“. Um „Mister X“ in die Rattenfängerstadt locken zu können, muss der VfL-Manager allerdings erst bei den heimischen Unternehmen die Klinken putzen. Der Rückraumspieler, der laut Krone früher auch auf internationalem Parkett gespielt hat, hat seine Zusage nämlich an eine Bedingung geknüpft: Der VfL muss dem gelernten Industriekaufmann einen Job besorgen.
 Nach Informationen der Dewezet-Sportredaktion verhandelt Krone mit Kasmauskas, der zurzeit für den Oberligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen spielt, dem Stammverein der HSG Wetzlar. Dort läuft sein Vertrag am Saisonende aus. Der 1,92 Meter große Litauer, der seine Karriere in seiner Heimatstadt bei Dragunas Klaipeda begann, wäre ein Mann für den linken Rückraum. Beim VfL ist der ehemalige litauische Nationalspieler (65 Länderspiele) kein Unbekannter. Bereits im November 2001 wechselte Kasmauskas zum ehemaligen Bundesligisten, mit dem er 2002 in die zweite Liga abstieg. Nach nur einer Saison verabschiedete sich Kasmauskas schon wieder – Richtung Hildesheim.
 Mit der Eintracht stieg er 2006 in die erste Liga auf – und nur ein Jahr später wieder ab. Anschließend versuchte der Litauer sein Glück bei der HSG Wetzlar, wo er sich im November 2007 im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV eine schwere Schulterverletzung zuzog. Der Litauer riss sich damals drei Bänder im Schultereckgelenk. Nach mehreren Operationen drohte ihm sogar das Karriere-Aus. Erst nach zweijähriger Verletzungspause feierte der Handballspieler kürzlich sein Comeback beim Oberligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Vielleicht trägt er schon nächste Saison wieder das Trikot des VfL …

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