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Jugendfußball: 76 Teams aus vier Nationen bei der 18. Rattenfänger-Trophy am Start

Internationales Flair

HAMELN. Bereits zum 18. Mal veranstaltet die SG 74 gemeinsam mit der niederländischen Sportstiftung Eurosportring die Rattenfänger-Trophy – mit 76 Juniorenfußballteams aus Deutschland, Dänemark, Polen und den Niederlanden eines der größten internationalen Jugendfuballturniere in Niedersachsen.

veröffentlicht am 13.05.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

HAMELN. Die Wettervorhersage sieht nicht so gut aus. Zu Pfingsten sinken die Temperaturen in den Keller. Am Wochenende werden in Hameln nur noch elf Grad erwartet. Selbst zu Weihnachten war es wärmer. Die Abkühlung, die ausgerechnet am Samstag und Sonntag an den beiden Spieltagen der Rattenfänger-Trophy droht, bringt Frank-Uwe Schmidt nicht aus der Ruhe: „Auf das Wetter haben wir sowieso keinen Einfluss. Es wäre zwar schade, wenn es regnen sollte. Aber ändern können wir es sowieso nicht.“

In den 16 Jahren, in denen der Fußball-Abteilungsleiter der SG Hameln 74 zum Organisationsteam des Turniers gehört, „habe ich schon viel erlebt“, sagt Schmidt. Von brütender Hitze mit über 30 Grad bis zu strömendem Regen, starken Windböen und Gewitter. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir einmal das Turnier am Finaltag fast vorzeitig abbrechen mussten.“ Auf dem Rasen im Weserbergland-Stadion seien damals so große Pfützen gewesen, dass es in den Endspielen nur ein Elfmeterschießen gab, weil der Platz unbespielbar war. „Wann das war, weiß ich aber nicht mehr so genau. Das ist schon ein paar Jahre her“, so Schmidt.

Auf ihn und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die laut Schmidt ein so großes Turnier gar nicht möglich wäre, wartet ein stressiges Wochenende. Freitag reisen die ersten Mannschaften an, am Montag die letzten Teams ab. Dazwischen gibt es jede Menge zu tun. Nicht nur, was die Organisation des Vier-Nationen-Turniers betrifft, das mit insgesamt 76 teilnehmenden B-, C-, D- und E-Jugendmannschaften aus Deutschland, Dänemark, Polen und den Niederlanden das größte internationale Jugendfußballturnier in unserer Region ist.

Auch die Verpflegung und Betreuung der über 2000 jungen Fußballer, Trainer, Betreuer, Eltern und Fans „macht jede Menge Arbeit. Das ist schon fast ein 24-Stunden-Job“, sagt Schmidt, der im Kernkraftwerk Grohnde arbeitet und sich für das Turnier extra Urlaub genommen hat. Für ihn ist das aber kein Problem: „So ein Turnier macht viel Arbeit, aber auch viel Spaß.“

Für ihn persönlich sei es zwar schon das 16. Turnier, aber die Organisation der 18. Auflage ist für ihn trotzdem Neuland. Denn erstmals ist der ehemalige Vereinsvorsitzende und bisherige Organisationschef Thomas Thimm nicht dabei, „der sich um fast alles, was die Rattenfänger-Trophy betrifft, gekümmert hat“, so Schmidt. „Ich gehe aber davon aus, dass wir das auch ohne ihn hinbekommen, auch wenn es sich an der einen oder anderen Stelle erst einspielen muss.“ Bis jetzt laufe aber alles nach Plan. Die Startplätze, die zu vergeben waren, „sind alle weg. Das zeigt, wie beliebt das Turnier bei den Vereinen ist“. Aus Hameln-Pyrmont sind der TSV Klein Berkel, die SSG Halvestorf und der TB Hilligsfeld in den vier verschiedenen Altersklassen mit ihren Mannschaften vertreten – sowie die SG 74 als Gastgeber.

Schmidt geht aber nicht davon aus, dass eine der teilnehmenden Jugendmannschaften des Hamelner Nordstadtklubs das Turnier gewinnt. „Ich glaube, dass ist uns in all den Jahren nur ein einziges Mal gelungen.“ Das war 2013. Damals sorgten die B-Junioren der SG 74 mit Rik Balk als Trainer mit ihrem Trophy-Triumph für einen Überraschungscoup, der bis heute einmalig blieb.

„„So ein Turnier macht viel Arbeit, aber auch viel Spaß.“

Frank-Uwe Schmidt Fußball-Chef der SG Hameln 74



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