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Hastenbecks Ex-Torhüterin erlebte ein Jahr Bundesliga pur

In Sindelfingen fand Kristina ihr Glück

Sindelfingen. Regionalliga, Oberliga – mit dem SV Hastenbeck hat sie schon einige sportliche Erfolge gefeiert. Vor allem den Gewinn der ersten Niedersachsenmeisterschaft im Sommer 1998 hat Kristina Schnüll noch in allerbester Erinnerung: „Das war damals eine Klassetruppe in Hastenbeck und eine schöne Zeit mit Spielerinnen wie Sabine Thimm, Claudia Bubat, Martina Genge und Nicole Tappe.“ Hastenbecks Abstieg in die Landesliga stimmte sie deshalb auch sehr traurig: „Ich habe den bitteren Weg mit viel Herzblut verfolgt.“

veröffentlicht am 29.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

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VON KLAUS FRYE

Nach einem Abstecher ins württembergische Ludwigsburg kehrte die Torhüterin noch einmal an den Reuteranger zurück und spielte von 2005 bis 2008 hier erneut im Tor. Danach zog es die gebürtige Aerzenerin beruflich wieder in den Süden. Beim VfL Sindelfingen fand sie schnell ihr neues sportliches Glück. Denn vor den Toren Stuttgarts ging es in Sachen Fußball schnell nach oben. Als Nummer zwei stieg die erfahrene und 1,74 Meter große Torhüterin mit dem VfL aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf. „Hier hatte ich auch drei Zweitligaeinsätze“, erinnert sich Kristina Schnüll stolz zurück. Denn mit den Einsätzen in Liga zwei leistete sie natürlich auch ihren Anteil zum Sprung in die erste Liga.

Und hier hatte es die Saison 2012/13 in sich, auch wenn Kristina Schnüll als dritte Keeperin hinter Simone Holder und der Schweizer Nationaltorhüterin Pascale Küffer zu keinem weiteren Einsatz kam. „Das war aber trotzdem ein Superjahr“, lautete ihre positive Bilanz. „Vor allem bei Turbine Potsdam, in Wolfsburg oder beim 1. FFC Frankfurt herrschte eine richtig tolle Stimmung.“ Gewöhnungsbedürftig für ihr Team aus Sindelfingen, denn hier kamen zu den Heimspielen kaum mehr als 250 Fans. Vielleicht auch, weil der VfL als Tabellenvorletzter nur ein einjähriges Gastspiel im Oberhaus des deutschen Frauenfußballs gab.

Trotz des Abstiegs bleibt die 36-jährige Sozialpädagogin und Hobbybikerin dem VfL Sindelfingen treu. „Wenn es personell mal eng wird, stelle ich mich auch noch mal ins Tor“, hat sie versprochen. Doch Kristina Schnüll hat höhere Ziele: „Ich würde gern als Teammanagerin beim VfL einsteigen.“

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  • Die gebürtige Aerzenerin im Trikot des VfL Sindelfingen.


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