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Aufsteiger TSV Grohnde hat drei Routiniers in der Hinterhand

Im Notfall löscht die Feuerwehr

Fußball (kf). Aufsteiger TSV Grohnde nimmt mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen das Abenteuer Kreisliga in Angriff. Immerhin eilten die Kicker von der Weser in der Meistersaison (fast) von Erfolg zu Erfolg. An die letzte Niederlage – 1:2 am 14. September 2008 in Börry – kann man sich kaum noch erinnern. Doch der Aufstieg und der überraschende Gewinn des Kreispokals sind Vergangenheit. In der Kreisliga bläst dem Team von Trainer Klaus Wellhausen ein weitaus schärferer Wind ins Gesicht. „Bis Platz acht sind hier eigentlich auch schon alle Plätze vergeben“, ahnt der Coach.

veröffentlicht am 20.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

Motivationskünste des Trainers sind gefragt

Der personelle Aufschwung blieb trotz des Grohnder Jubeljahres aus, es gab keine spektakulären Verstärkungen. Fünf „Jungspunde“ rückten in den Kader. Dennis Telge (kam von RW Thal), Jan-Phillip Schreiber (TSV Groß Berkel), Marcel Geweke (Remte Afferde), Nils Petersohn (früher A-Jugend Preußen 07) und Mehdi Dragusha, der zuletzt in Priszina Fußball spielte, stehen zunächst wohl nur als Ergänzungsspieler auf der Spielerliste. Wellhausens Motivationskünste sind vor allem gefragt, wenn seine Mannschaft künftig wieder mit Niederlagen leben muss.

Er setzt vor allem auf sein spiel- und torfreudiges Team der letzten Saison, aus dem nur Georg Voge (Studium) nicht mehr zur Verfügung steht. Marco Herr (Altherren) sowie Alex Weyer und Arthur Fischer (beide 2. Herren) kündigten zwar ihren Rückzug an, doch wenn es beim Pokalschreck im ersten Kreisligajahr „brennen“ sollte, wird der Coach den einen oder anderen Routinier noch einmal als Feuerwehrmann zurückholen. Erfahrung können die Grohnder in der langen Saison vor allem in der Defensive gebrauchen. Im Angriff sollte dagegen das torgefährliche Duo Enver Dragusha und André Tomkowiak erneut für beste Unterhaltung sorgen.

Dewezet-Prognose: Die Bäume wachsen auch in Grohnde nicht in den Himmel. Mit dem Abstiegskampf wird der Aufsteiger indes nichts zu tun haben.



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