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Lassel-Team kassiert gegen Tabellenführer aus Bramsche erste Heimpleite

Im Einsiedlerbach ist der Teufel los 100:127! Red Devils für VfL zu stark

Verdiente sich eine Bestnote: Der Hamelner Zans Grobinsch (rechts) – hier im Duell mit Tyrone Hamilton aus Bramsche. Foto: nls

veröffentlicht am 10.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:26 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Basketball. Im Einsiedlerbach war der Teufel los! Als in der Schlusssekunde Markus Lohne den Ball im Korb versenkte, verwandelte sich die Sporthalle wieder einmal in einen Hexenkessel. Trotz der ersten Heimpleite der Saison, die mit 100:127 gegen die Red Devils des TuS Bramsche deutlich ausfiel, feierten die knapp 300 treuen VfL-Fans ihr Regionalligateam so ausgelassen, als ob der VfL das Top-Spiel gewonnen hätte. Das war zwar nicht der Fall, aber die Hamelner boten dem aktuellen Tabellenführer und Topfavoriten über weite Strecken des Spiels eindrucksvoll Paroli. Der tosende Beifall der Fans war der Lohn dafür, dass die VfLer trotz der sich abzeichnenden Niederlage sich nicht aufgaben, sondern bis zum Ende tapfer und aufopferungsvoll kämpften.

In den ersten Minuten hatten die sehr nervös wirkenden Hamelner allerdings Startschwierigkeiten. Erst nach 2:28 Minuten erzielte Kapitän Timo Thomas, der mit 33 Punkten wieder einmal der beste Korbjäger seines Teams war, den ersten Punkt von der Freiwurflinie. Zu diesem Zeitpunkt lag der VfL bereits mit 0:9 zurück. Erst mit der Einwechslung von Zans Grobinsch, der sich diesmal eine Bestnote verdiente, kam frischer Wind in die Partie.

Nach einer Auszeit konnte der VfL zwar auf 12:15 verkürzen. Aber viele Ballverluste und Fehlwürfe führten dazu, dass sich der Gegner bis zum Ende des ersten Viertels (30:37) wieder absetzen konnte. Abschütteln ließen sich Thomas und Co. aber nicht. Nur in den letzten 60 Sekunden des zweiten Viertels gönnten sich die Hamelner eine Tiefschlafphase, in der die „Roten Teufel“ mit einem Zwischenspurt auf 54:68 absetzen konnten. „Unsere Fehler sind eiskalt bestraft worden“, ärgerte sich VfL-Coach Nicu Lassel, der an der Außenlinie so laut schimpfte, dass man selbst auf der Tribüne fast jedes Wort verstehen konnte. Nach dem Seitenwechsel schlug dann die Stunde von Dirk Samuel Rhinehart, der eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum er einer der besten Dreierwerfer der Liga ist. Aber auch Nathaniel Tyrone Hamilton, der mit 36 Punkten bester Spieler auf dem Parkett war, bekam die VfL-Abwehr nicht in den Griff. In den Reihen der Red Devils punkteten Ingo Voß (15), Christoph Rühlmann (14), Daniel Meyer (13) und Tavaris Nance (11) ebenfalls zweistellig. „Das zeigt, wie stark und ausgeglichen Bramsches Kader besetzt ist. Das Team steht nicht ohne Grund auf Platz eins“, betont Lassel, dessen Team nur das letzte Viertel mit 24:22 knapp für sich entschied. Aber unterm Strich stand eine 100:127-Niederlage, die laut TuS-Trainer Martin Kroog auch in dieser Höhe verdient war. „Wir waren die bessere Mannschaft.“ Aber auch dem Gegner zollte Kroog Respekt, „weil der VfL bis zum Schluss nicht aufgegeben hat“.

Hameln: Feuersenger (3), Loth (3), Bonhagen (12), Lohne (16), Thomas (33), Haeckel (4), Grobinsch (26), Faas (3).



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