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Bianca Lity spricht im Interview über ihren neuen Trainerjob bei Hastenbecks Fußballfrauen

„Ich habe Vertrauen in meine Mädels“

HASTENBECK. Neue Trainerin, neue Saison, neues Glück? Nach dem Abstieg aus der Fußball-Oberliga vor drei Jahren kehren die Fußballfrauen vom SV Hastenbeck zurück. Meistertrainer Jens Günther hat das Team verlassen – jetzt coacht Bianca Lity als Spielertrainerin die „Macht vom Hastebach“.

veröffentlicht am 20.07.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:17 Uhr

Bianca Lity, ist die Rückkehr in die Oberliga der größte Erfolg der Hastenbecker Vereinsgeschichte?

Bianca Lity: Gute Frage. Für mich persönlich schließt sich zumindest ein Kreis. Als Spielerin bin ich mit Hastenbeck damals in die Regionalliga aufgestiegen. Jetzt bin ich wieder da angekommen, wo ich angefangen habe.

Jetzt starten Sie als Spielertrainerin in die neue Saison. Mussten Sie lange überlegen, als Ihnen die Position angeboten wurde?

Ich habe lange und eindringlich überlegt. Immerhin bin ich nebenbei in der Ausbildung zur Erzieherin. Und wenn ich etwas anpacke, dann mache ich es mit 120 Prozent. Ich wollte vorher geklärt haben, dass mich jemand an der Seitenlinie im Spiel unterstützt.

In der Oberliga wird die Belastung größer. Ist das Team bereit für die große Aufgabe?

Ich habe in der Landesliga vergangene Saison keine Mannschaft gesehen, die körperlich so stark war wie wir. Da hat mein Vorgänger Jens Günther gut vorgearbeitet. Aber die Zweikämpfe werden intensiver, darauf bereiten wir uns im Training vor.

Trotzdem ist der Klassenerhalt das klare Ziel, oder?

Definitiv. Aber es war schwierig, nach der Meisterschaft letzte Saison noch Spielerinnen anzuwerben. Wir hatten nur anderthalb Monate Zeit, um für die neue Saison zu planen. Es war ja lange fraglich, ob wir aufsteigen.

Wie schmerzlich sind die Abgänge von Lara Meier und Jenny Günther, die zum TSV Limmer in die Regionalliga wechseln? Auch Luisa Schadeck ist nicht mehr dabei…

Natürlich schmerzen die Abgänge. Alle drei waren bei uns Stammspielerinnen. Aber ich kann es auch verstehen, wenn man sich wie Luisa beruflich umorientieren möchte. Sie geht nach Braunschweig. Lara und Jenny legen wir keine Steine in den Weg, wenn sie sich in der Regionalliga probieren wollen. Die Tür bei uns steht für sie immer offen.

Können die Neuzugänge die Lücke in der Mannschaft füllen? Maike Lotze von Blau-Weiß Tündern hat früher ja unter anderem bei Union Berlin in der Regionalliga gespielt.

Mit Maike rechne ich fest. Stella Wehking aus der zweiten Mannschaft bringt auch Qualität für die Oberliga mit. Und Anna-Lena Heppe aus Aerzen ist eine technisch versierte Spielerin. Die Neuzugänge werden uns weiterbringen. Ich habe Vertrauen in meine Mädels. Es wird auf jede einzelne Spielerin ankommen. Wir müssen als Team funktionieren. Die Punkte holen wir zusammen.

Interview: Moritz Muschik



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