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Hylmar happy: „Unheimliche Moral gezeigt!“

DUDERSTADT. Nach 21:25-Rückstand noch Remis: Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln haben beim 25:25 (13:15) in Duderstadt laut Trainer Sven Hylmar „eine unheimliche Moral gezeigt“.

veröffentlicht am 16.11.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 16.11.2019 um 20:50 Uhr

TV Jahn Duderstadt – VfL Hameln 25:25 (15:13).

Wichtiger Auswärtspunkt für den VfL! Beim Liga-Neuling belohnten sich die Hamelner für die Aufholjagd und nahmen zumindest noch einen Punkt mit auf die Heimreise. Bei der 25:21-Führung (51.) sahen die Gastgeber schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Hamelner kämpften aufopferungsvoll und zeigten eine tolle Moral.

In der turbulenten Schlussphase starteten die Gäste einen furiosen Endspurt. Jannik Henke (2) und Johannes Evert stellten den Anschluss zum 24:25 her. Danach ging es turbulent zu. Beide Teams bekamen zwei Zeitstrafen zugesprochen. Duderstadt verpasste auf der einen Seite die Entscheidung. Das sollte sich rächen: Knapp 90 Sekunden vor Schluss behielt Evert vom Siebenmeter-Punkt die Nerven und traf zum 25:25-Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit hatten beide Teams noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer, der sollte aber nicht mehr fallen. „Es ist definitiv ein gewonnener Punkt. Wir haben uns in die Partie reingekämpft. Die Schiedsrichter haben heute einen rabenschwarzen Tag erwischt. Sie haben fast alles gegen uns gepfiffen. Das hat uns am Ende noch stärker gemacht und mehr zusammengeschweißt“, blickte Hamelns Coach Sven Hylmar auf ereignisreiche 60 Minuten zurück. Die Hausherren fanden besser in die Partie. Nach einem schnellen 2:0 führten die Duderstädter beim Stand von 5:2 (9.) erstmals mit drei Toren. Auch danach dominierten die Gastgeber die Begegnung. In der 15. Minute erspielte sich die TV-Sieben erstmals einen Fünf-Tore-Vorspung. Bis zum Pausenpfiff kämpften sich die Gäste wieder auf zwei Tore heran.

Kurz nach Wiederanpfiff stand es schnell wieder 17:13 für Duderstadt. Wenig später führten die Gastgeber erneut mit fünf Toren (19:14). Eine Viertelstunde vor Schluss mussten die Gäste den nächsten Rückschlag verkraften. Beim Stand von 19:21 war für Tim Jürgens nach einer Roten Karte die Partie vorzeitig beendet. Doch auch davon zeigte sich der VfL nicht beeindruckt. „Wir haben eine unheimliche Moral an den Tag gelegt. Ich bin mega stolz auf die Jungs“, war Hylmar nach dem Spiel fix und fertig. In den letzten zehn Minuten kämpfte sich Hameln Tor um Tor heran und durfte sich beim Schlusspfiff noch über ein Remis freuen. „Am Ende sind wir super happy. Wir können stolz sein und auf der Leistung aufbauen. Das Unentschieden ist extrem wichtig. In Duderstadt ist es immer schwierig zu spielen“, war Hylmar mit der Punkteteilung zufrieden.

VfL Hameln: Johannes Evert (9/4), Jannik Henke (5), Oliver Glatz (4/2), Jasper Pille (3), Sebastian Maczka (2), Tim Jürgens (1/1), Janis Dohme (1).



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