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Fußball: Comeback beim SV Hastenbeck

Hokuspokus – Bubat da

veröffentlicht am 29.09.2016 um 14:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Neun Jahre nach ihrem Abschied als verdiente Spielerin kehrt sie nun allerdings mit einem völlig anderen Auftrag an die Stätte ihrer größten Erfolge zurück.

Claudia Bubat wird Spielertrainerin Bianca Lity in der Oberliga ab sofort von der Seitenlinie aus unterstützen und sie damit auch gleichzeitig entlasten. Feuertaufe für das neue Duo ist am kommenden Sonntag (13 Uhr) im Aufsteigerduell gegen den TSV Barmke. Aber wie kam es nun dazu? „Wir haben uns vor der Saison schon einmal darüber unterhalten, dass ich Bianca helfen würde, wenn sie mich braucht. Nun ist es so weit und ich freue mich darauf“, gibt die 47-Jährige Einblicke.

Sie ersetzt Alexander Häusler, der sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. „Claudia und ich kennen uns schon über 15 Jahre und wir verstehen uns auf allen Ebenen“, ist Lity froh über die Unterstützung. Ist aber auch kein Wunder, denn Bubat verfügt über eine geballte Fußball-Erfahrung und war zuvor auch schon als Interimstrainerin beim damaligen Bezirksligisten Eintracht Hameln tätig. Also beste Voraussetzungen für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. „Von außen sieht man einfach mehr als aus dem Spiel heraus. Wir können so bei Bedarf schneller handeln“, definiert sie ihre künftige Aufgabe. Und an die geht sie gewiss nicht blauäugig heran. Im Gegenteil, sie ist bestens über die Mannschaft informiert und jetzt schon ein Fan von ihr. „Es macht einfach riesigen Spaß, den Frauen zuzuschauen. Die spielen einen ganz tollen Fußball“, traut Bubat dem noch unbesiegten SV Hastenbeck auch in Zukunft noch einiges in der Oberliga zu. Natürlich auch am Sonntag einen Dreier gegen Barmke. „Wir spielen vor heimischer Kulisse und besitzen genügend Selbstbewusstsein und Klasse, um diese Aufgabe auch zu meistern“, ist Bubat voller Zuversicht. Geht auch Bianca Lity nicht anders. „Wir sind noch ungeschlagen und wollen das auch in unserem Wohnzimmer bleiben“, lautet ihre klare Marschroute. Bis auf Sophie Niebisch, die an einer Bänderverletzung laboriert, steht ihr der komplette Kader zur Verfügung.

Trainererfahrung sammelte Claudia Bubat schon beim ESV Eintracht Hameln. Foto: nls


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