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Zehn Tore beim Hamelner 28:25-Sieg

Höltje ist der Held beim Rot-Festival

Handball (jko). Torben Höltje avancierte zum Held des Tages: Der zehnfache Torschütze, der sein bestes Spiel im Hamelner Trikot machte, verdiente sich beim 28:25 (12:11)-Sieg des VfL gegen den MTV Großenheidorn die Bestnote. Die knapp 300 begeisterten Zuschauer in der Halle Nord waren aus dem Häuschen. Nach 60 unterhaltsamen Minuten gab es ein Happyend für den VfL, der damit in der Oberliga auf den dritten Platz kletterte.

veröffentlicht am 13.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

Im Blickpunkt stand aber auch das Schiedsrichter-Gespann Wendel/Chung. Sie veranstalteten ein Rot-Festival der Extraklasse und verhängten zudem 17 Zeitstrafen. Vorzeitig duschen mussten auf Hamelner Seite mit Christian Raddatz (51. Minute), der Peter Muschelknautz foulte, sowie Björn Schubert und David-Niclas Emmel (jeweils dritte Zeitstrafe) gleich drei Akteure. Großenheidorns Maiko Lindemann war bereits nach 27 Minuten (Attacke gegen Raddatz) verschwunden. „Das war für uns der Knackpunkt“, ärgerte sich MTV-Coach Trainer Marc Siegesmund, der sich mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden zeigte. Der Hamelner Sieg war aber „verdient“.

In der zweiten Halbzeit hatte der VfL die Partie im Griff: Spannend wurde es nur, als Großenheidorn, bei denen Christoph Lindemann (8) am besten traf, nach 46 Minuten auf 21:20 verkürzen konnte.

VfL-Coach Hajo Wulff war dennoch sehr zufrieden: „Kämpferisch haben meine Jungs alles gezeigt. Und auch spielerisch lief es viel besser als zuletzt.“ Die stabile Abwehr, die nur 25 Gegentore zuließ, sei der Grundstein für den Erfolg gewesen. Einziger Kritikpunkt war „die schlechte Chancenverwertung.“

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Höltje (10/6), Raddatz (8), Glatz (4), Emmel (2), Meier (2), Heemann (1), Schubert (1), Hylmar, Clausing, Engelhard, Weidemann.



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