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Positive Bilanz nach dem ersten Jahr beim Regionalligisten / Nur in Halle wehte ein rauer Wind

Hilker und Büchler: „Haben bei 96 viel gelernt“

In ihrem ersten Jahr im Regionalliga-Team von Hannover 96 II haben Jannik Hilker (links) und Florian Büchler nicht nur viel erlebt, sondern auch fußballerisch unter Trainer Andreas Bergmann einen Riesensprung nach vorn gemacht.

veröffentlicht am 12.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

Foto: kf

Fußball (kf). Ob nun Plauen, Rostock, Lübeck oder Kiel – die beiden heimischen Kicker Jannik Hilker und Florian Büchler kamen mit Hannover 96 II in ihrem ersten Regionalliga-Jahr ganz schön weit rum. Der Mannschaftsbus wurde dabei fast zur zweiten Heimat für die 20-jährigen Vertragsspieler.

Wenn es in den Osten oder hohen Norden geht, reist die Mannschaft von Trainer Andreas Bergmann bereits einen Tag vor dem Spiel an. „Höchstens drei Stunden Anreise nimmt der Trainer direkt vor dem Spiel in Kauf“, eine Maßnahme, die auch die beiden U 21-Spieler positiv sehen. „Das ist einfach stressfreier.“ Der ehemalige Tünderaner und der Ex-Pyrmonter, die schon als C-Junioren gemeinsam im blau-weißen Trikot der Schwalben aufliefen, bilden in Hannover nicht nur eine Wohngemeinschaft.

In Plauen übernachteten sie in der Hotel-Suite

Sie teilen sich bei Auswärtsfahrten auch das Hotelzimmer. Wie beim Auftritt gegen den VFC Plauen, wo sie schon einmal in der Top-Suite des Hotels nächtigen durften. „Das Nobelzimmer war eigentlich für den Trainer vorgesehen, aber die junge Dame an der Rezeption hatte wohl die Schlüssel verwechselt“, schmunzelt Jannik Hilker.

Nicht ganz so lustig war der Auftritt beim Halleschen FC, denn da bekamen die Youngster wenige Wochen vor dem Finale ihrer ersten Regionalliga-Saison auch die raue Seite des Fußballs hautnah zu spüren. „Wir hatten Halle mit 2:0 die erste Niederlage der Saison beigebracht. Und das kam bei den fast 10 000 Fans überhaupt nicht gut an“, erinnert sich Florian Büchler. „Dadurch waren die Ausschreitungen eigentlich vorprogrammiert. Da ist es wichtig, dass man nach dem Spiel schnell in die Kabine kommt.“

Nach dem ersten Jahr sind die beiden Vertragsspieler zufrieden. „Das war am Anfang nicht so einfach. Aber im Laufe der Zeit bin ich immer besser reingekommen“, stellte Jannik Hilker fest. Immerhin

Bereits am 3. Juli ist Trainingsauftakt

kam er auf 23 Einsätze im Mittelfeld und in der Defensivabteilung der Roten. Nicht ganz so rund lief es bei seinem torfreudigen Zimmerpartner. „Zwei Verletzungen haben mich immer wieder zurückgeworfen. Am Ende lief es aber doch ganz ordentlich“, so sah auch Florian Büchler, der bei seinen zehn Einsätzen immerhin drei blitzsaubere Tore erzielte, das erste Jahr positiv. Unisono hielten nach die beiden 96-er fest: „Wir haben unter Trainer Bergmann viel gelernt.“

Derzeit herrscht rund um die AWD-Arena erst einmal Ruhe. Ende Juni werden die beiden Fußballer acht Tage unter Spaniens Sonne relaxen, ehe am 3. Juli der Trainer zum Aufgalopp der neuen Saison ruft. Und in der Spielzeit 2009/10 haben sich die beiden New-Comer im 96-Trikot ein klares Ziel gesetzt: „Wir wollen noch mehr Einsätze und den Sprung in die Stammformation schaffen.“



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