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Trainer sieht in Grohnde viel Potenzial

Heyder tritt in große Fußstapfen

Fußball (aro). Manchmal geht es eben schneller als man denkt: Am vergangenen Sonntag kickte Dirk Heyder noch für die SG Flegessen in der Leistungsklasse – „nur so zum Spaß“. Nur einen Tag später hatte der 40-Jährige plötzlich wieder einen neuen Trainerjob. Und zwar beim TSV Grohnde (wir berichteten). Dass er beim Drittletzten der Kreisliga Nachfolger von Klaus Wellhausen werden würde, der nach viereinhalb Jahren trotz des Gewinns des Doubles von einigen Grohnder „Fans“ vergrault wurde – damit hatte der zuvor langjährige Coach der SG Flegessen nicht gerechnet.

veröffentlicht am 20.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Der Fußball-Chef des TSV, Rolf Conrad, suchte einen Trainer, „der zu uns passt“. Mit Heyder wurde der nun gefunden. Einer, der wie sein Vorgänger Wellhausen ein ruhiger und besonnener Typ ist. Empfohlen wurde er von Siegfried Motzner, der als Lehrwart des Kreisfußball-Verbandes den Kontakt knüpfte.

Dann ging alles sehr zügig. Nach einem Gespräch mit Conrad und TSV-Kapitän Sven Mathewes sagte Heyder spontan zu, „weil die Chemie zwischen uns stimmte“.

Wer mit dem neuen Coach über seine neue Aufgabe spricht, merkt, dass er sich auf die Herausforderung freut, obwohl er erst sehr wenige Spieler aus Grohnde kennt. Gelegenheit, seine jetzige Mannschaft zu beobachten, hatte Heyder noch nicht, dafür ging der Trainerwechsel zu kurzfristig über die Bühne.

„Ich muss mir zwar erst ein Bild machen. Aber ich bin davon überzeugt, dass in der Mannschaft sehr viel Potenzial steckt.“ Nur mit Glück sei das Team bestimmt nicht Kreispokalsieger geworden und als Meister in die Kreisliga aufgestiegen.

Respekt zollte Heyder seinem Vorgänger, „der hier in Grohnde sehr gute Arbeit geleistet hat“. Dass Wellhausen große Fußstapfen hinterlassen hat, ist ihm bewusst. Zweifel, dass sein Schatten zu groß sein könnte, hat der 40-Jährige aber nicht: „Ich traue mir die Aufgabe zu, sonst würde ich das nicht machen.“ Dass einige Wellhausen-Kritiker von der Bezirksliga träumen, sei absoluter Quatsch: „Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt.“ Ein Comeback von ihm als Spielertrainer wird es in Grohnde definitiv nicht geben: „Wenn überhaupt, dann spiele ich weiter für Flegessen in der Alten Herren.“

Gestern Abend leitete Heyder das erste Training, sein Debüt gibt er am Sonntag im Heimspiel gegen Nettelrede.

„Unser Ziel ist der Klassenerhalt“: Dirk Heyder tritt in Grohnde in große Fußstapfen: Der 40-Jährige wird beim TSV Nachfolger von Klaus Wellhausen.

Foto: nls

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