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TSV Grohnde will erneut den Klassenerhalt in der Kreisliga schaffen / Neuzugang Gezim Musliji fällt nach Autounfall lange aus

Heyder macht keine Experimente: „Wir spielen mit Libero“

Fußball (aro). Wenn man mit Dirk Heyder über die Saisonziele des TSV Grohnde spricht, redet der 40 Jahre alte Coach nicht lange um den heißen Brei: „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt.“ Heyder rechnet damit, dass das zweite Kreisligajahr für den TSV schwerer wird als das erste. Als Aufsteiger wurde Grohnde immerhin Elfter. Doch mit Niels Conrad und Mehdi Dragusha (beide Preußen Hameln) sowie Dennis Telge (Ziel unbekannt) verließen drei Spieler den Verein, „die ich eigentlich fest eingeplant hatte“. Dass André Tomkowiak aufhört, war klar.

veröffentlicht am 21.07.2010 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

Heyders Sorgenkind ist der kleine Kader. „Deshalb hoffe ich, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben.“ Neuzugang Gezim Musliji, der nach einem schweren Autounfall noch in der Klinik in Göttingen liegt, fällt noch lange aus. Auch Frank Scheel ist nach einer Knie-OP nicht rechtzeitig zum Saisonstart fit. „Länger darf die Verletztenliste nicht werden, sonst wird es eng.“ Große Hoffnungen setzt Heyder in Patrick Zimmermann, Felix Opitz und Daniel Fischer (eigene A-Jugend). Darüber hinaus holte der Coach mit Christoph Ziegler einen neuen Keeper, der von der TSG Emmerthal nach Grohnde wechselte.

Was die neue Saison

angeht, ist Heyder sehr gespannt: „Ich gehe davon aus, dass wir mit Hilligsfeld, Hastenbeck und Rohden um den Klassenerhalt spielen werden. Auch Nettelrede wird es schwer haben.“

Der erste Spieltag ist für ihn eine wichtige Standortbestimmung: „Wir müssen gegen TB Hilligsfeld punkten, wenn wir nicht von Anfang an im Keller stehen wollen.“

Was das Spielsystem angeht, macht Heyder keine Experimente: „Wir spielen weiter mit Libero. Eine Viererkette in der Abwehr macht ja auch nur Sinn, wenn man auch die geeigneten Spieler dafür hat. Und die habe ich halt nicht.“

Bei den Testspielen hat seine Elf bisher einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Gegen den Bezirksligisten HSC BW Tündern hat der TSV zwar 0:5 verloren, aber über weite Strecken des Spiels gut mitgehalten. Und auch beim 11:3-Sieg gegen Kreisliga-Absteiger BW Salzhemmendorf war die Heyder-Elf schon ganz gut in Schuss. „Den klaren Sieg darf man aber nicht überbewerten, weil die Salzhemmendorfer nach dem Trainingslager total kaputt waren.“

Dewezet-Prognose: Platz 13 ist für Grohnde drin – mehr nicht.

„Unser Ziel ist der Klassenerhalt“: Grohndes Trainer Dirk Heyder

erwartet eine ganz schwere Saison.

Foto: nls



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