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Party des Jahres in Rohrsen: One-Woman-Show von Manuela Schostag beim 30:22 des MTV gegen Germania List

„Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht …“

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 25.04.2010 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

„Wir sind Meister!“: So sehen Siegerinnen aus &helli

Handball. „Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht, die ganze …“: Es waren zwar noch einige Sekunden zu spielen. Aber das störte den DJ, der den Party-Hit auflegte, überhaupt nicht. Schließlich werden die Oberliga-Frauen des MTV Rohrsen ja nicht jedes Jahr Meister. Der 13. Heimsieg in Folge (30:22 gegen Germania List), der nach 60 Minuten von den über 300 Zuschauern in der Sporthalle Hohes Feld ausgiebig bejubelt wurde, war quasi nur das Aufwärmprogramm für die Party des Jahres in Rohrsen.

„Mit Sekt geduscht, in Erfolg gebadet“ stand auf dem T-Shirt, das sich auch Meistertrainer Michael Hensel überstreifte. Die von seinen Spielerinnen verordnete Sektdusche ließ auch nicht lange warten. Als bei der Siegerehrung „We are the champions“ aus den Lautsprechern dröhnte, war es dann soweit.

Der DJ hatte bereits vor Spielbeginn ein glückliches Händchen, als er Katja Ebsteins Grand-Prix-Hit „Wunder gibt es immer wieder“ spielte, als die Spielerinnen, die diesmal sehr nervös wirkten, noch einmal kurz in der Kabine verschwanden. Die Partie an sich war eine One-Woman-Show von Manuela Schostag, die wieder einmal in Topform war. Die beste Torjägerin der Liga besiegte mit ihren 16 Treffern den tapfer kämpfenden Gegner fast im Alleingang. Der Rest des Teams war wohl in Gedanken schon bei der Meisterfeier …

Wieder zurückgemeldet hat sich am Samstag Vanessa Stöber, die nach zwei Kreuzbandrissen in Folge fast die ganze Saison ausfiel. Nach genau drei Minuten und fünf Sekunden betrat „Vanni“ endlich wieder das Parkett und verwandelte einen Siebenmeter: „Ich war total aufgeregt. Es hat überall gekribbelt.“ Stöber freute sich riesig, „dass ich heute die Chance von unserem Trainer bekommen habe. Ich war nach dem zweiten Kreuzbandriss total enttäuscht und traurig. Das war echt bitter, aber jetzt bin ich wieder da!“ Für die nächste Saison hat die 21-Jährige mit der Trikotnummer 88 nur einen Wunsch: „Ich möchte verletzungsfrei bleiben.“

Die Linksaußenspielerin, die früher bereits für Emmerthal, Bückeburg und Misburg spielte, hat sich aber auch viel vorgenommen: „Ich werde in der Saisonvorbereitung wieder richtig Gas geben. Mein Ziel ist es, beim ersten Spiel der neuen Saison, wieder im Kader zu sein.“

Rohrsen: Manuela Schostag (16/1), Saskia Diedrichs (3), Janika Kohnke-Zander, Nevena Orsulic, Nina Griese, Inga Symann (je 2), Anja Basteck (1), Katharine Tyce (1), Vanessa Stöber (1/1).

Comeback: Wieder zurückgemeldet hat sich Vanessa Stöber, die nach zwei Kreuzbandrissen in Folge fast die ganze Saison ausfiel.

Foto: nls



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