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Hagens Trainer über den Stillstand nach der Winterpause und die Perspektiven für seine Mannschaft

Herr Sölla, haben Sie den Aufstieg abgehakt?

Hagens Trainer Dirk Sölla leidet am Spielfeldrand mit. Der Coach verspricht sich in der nächsten Kreisliga-Saison von seiner Mannschaft noch mehr spielerische Konstanz

veröffentlicht am 14.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:21 Uhr

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Foto: aro

Fußball (kf). Nur fünf Punkte aus fünf Spielen – Kreisligist Germania Hagen tritt nach der Winterpause auf der Stelle. Von vielen Ligakonkurrenten noch nach der Vorrunde als möglicher Aufsteiger Richtung Bezirksliga hoch gehandelt, mussten die Erwartungen am Aechternbusch in den vergangenen Wochen zurück- geschraubt werden. Dewezet-Mitarbeiter Klaus Frye sprach mit Trainer Dirk Sölla (47) über die aktuelle Situation beim Achtligisten.

Dirk Sölla, haben Sie nach den jüngsten Rückschlägen in der Liga den Kampf um den Aufstieg schon abgehakt?

Da muss ich erst einmal klarstellen, dass wir uns selbst nie zum Aufsteiger erklärt haben. Die Favoriten sind und waren andere Mannschaften. Wir wollten in der oberen Region mitspielen – und das ist uns bislang auch gelungen. Unser Motto in dieser Saison lautete immer: Wir nehmen mit, was möglich ist.

Bis zur Winterpause lief es richtig rund, danach knickte die Mannschaft ein wenig ein. Was sind die Gründe für diesen Rückschlag?

Unsere Mannschaft ist einfach noch zu jung. Die nötige Konstanz, die man braucht, um ganz oben mitzumischen, ist noch nicht da. Für einige der jungen Spieler ist der Druck zu groß.

Sie haben aber mit Ihrer Mannschaft die Saison sicherlich noch nicht abgehakt?

Natürlich nicht. Wir haben auch überhaupt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir wollen in den kommenden Wochen weiter am Ball bleiben. Die nächsten drei Spiele in Nettelrede, gegen Tündern II und in Bisperode sind noch einmal richtungweisend. Aber im Geschäft bleiben wir nur, wenn wir die neun Punkte auch einfahren.

Die Vorbereitungen für die Saison 2009/10 laufen schon seit einigen Wochen. Sie haben bereits vor langer Zeit ihren Vertrag verlängert. Aber was tut sich bei Germania im Spielerkader?

Die Mannschaft wird komplett zusammenbleiben. Das ist für mich ein ganz wichtiger Faktor. Neuzugänge stehen noch nicht fest, intensive Gespräche werden aber schon seit geraumer Zeit geführt. Wir wollen uns gezielt verstärken, dabei ist die Defensive für mich der wichtigste Bereich.

In der nächsten Saison will Germania richtig Gas geben. Haben Sie dann mit der Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga fest im Visier?

Die Perspektive ist durch unsere junge Mannschaft sicherlich gegeben. Der Sprung in die Bezirksliga war und ist auch ein mittelfristiges Ziel, was wir uns gesetzt haben. Aber der Aufstieg ist für uns dennoch kein Zwang.



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