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Hamelns Interimstrainer über Kader, Zukunft und das heutige Kellerderby

„Herr Flentje, was wird aus 07 II?“

Fußball. Vier Spiele zweistellig verloren, zweimal nicht angetreten. Danach trennte sich Kreisligist Preußen Hameln 07 II von Trainer Werner Böhm. Als Interimstrainer sprang Friedhelm Flentje ein. Mit dem 57-jährigen Fußball-Obmann, der mit seiner Mannschaft heute (19 Uhr) im Kellerderby Blau-Weiß Salzhemmendorf erwartet, sprach Klaus Frye von der Dewezet-Sportredaktion.

veröffentlicht am 16.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Herr Flentje, haben Sie mit dem Trainerposten eine „Mission Impossible“ übernommen?

Bestimmt nicht. Ich habe die Mannschaft nicht übernommen, um sie nach fünf oder sechs weiteren Spielen abzumelden. Wir wollen die Mannschaft nicht künstlich am Leben erhalten, sondern die Saison mit einer gut besetzten Mannschaft vernünftig zu Ende spielen.“

Ist denn der Abstieg nach dem Fehlstart überhaupt noch abzuwenden?

Der Klassenerhalt ist das erste Ziel. Doch selbst wenn die Mannschaft zum Saisonende tatsächlich absteigen würde, wäre das kein Beinbruch.

In den ersten Spielen war die Mannschaft bislang äußerst dünn besetzt. Hat sich denn im Personalbereich schon etwas getan?

Es sieht schon besser aus. Mit Fardous, Henne und Auge haben wir drei junge Spieler reaktiviert. Dazu konnten wir mit Sariboga einen routinierten Abwehrspieler zurück ins Boot holen. Mit zwei, drei anderen Spielern werden noch Gespräche geführt. Der Kader wird noch einmal verstärkt.

Wo ist denn bei der Preußen-Reserve der Hebel anzusetzen?

Wir müssen uns vor allem als Mannschaft präsentieren und die Abwehr deutlich verstärken. Ich werde alles in Bewegung setzen, um in den kommenden Spielen mit einer gut besetzten Mannschaft auflaufen zu können.

Werden Sie denn auf der Trainerbank der zweiten Mannschaft zum Dauerbrenner oder haben sie schon einen Nachfolger im Visier?

Ich habe klar gesagt, dass es nur eine Übergangslösung ist. Aber es ist nicht einfach einen Nachfolger zu finden. Die beste Lösung wäre es, wenn die Aufgabe ein erfahrener Fußballer aus den eigenen Reihen übernehmen würde. Ein Trainer, der gute Kontakte zur ersten Mannschaft und zur A-Jugend hat.

Heute kommt BW Salzhemmendorf. Was haben Sie sich im Kellerderby vorgenommen?

Ziel ist es natürlich die ersten Punkte einzufahren. Doch um das umzusetzen, müssen wir in der Abwehr wesentlich besser zur Sache gehen und vor allem auch unsere Torchancen besser als zuletzt in Grohnde nutzen.



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