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Aufstieg – aber Rohrsen zieht durch

Hensels Damen machen auch jetzt keine Kaffeefahrt

Handball (kf). Am Sonntag um 16.32 Uhr landete bei Rohrsens Handball-Spartenleiter Thomas Niepelt eine ganz wichtige SMS. „Sekt kaltstellen!“ lautete die Nachricht von Trainer Michael Hensel, der die 17:24-Heimpleite von Verfolger Zweidorf/Bortfeld gegen die HG Rosdorf live miterlebt hatte. Das erste Ostergeschenk legte der Tabellenzweite dem MTV Rohrsen nicht nur verfrüht, sondern auch absolut überraschend ins Nest.

veröffentlicht am 29.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Bereits um 18 Uhr klingelte das fast komplette Team bei ihrem Trainer Sturm. Der spontanen Meisterfeier stand nichts im Wege, denn mit leeren Händen hatte sich keine seiner Spielerinnen auf den Weg gemacht. Doch Handball-Chef Thomas Niepelt machte dem Erfolgsteam trotz Feier und Jubelstimmung gleich deutlich: „Wir drehen jetzt nicht durch und gehen an den letzten drei Spieltagen keinesfalls auf Kaffeefahrt.“

Heute wird im Hohen Feld noch einmal locker trainiert, Gründonnerstag dürfen sich die Spielerinnen einen freien Tag gönnen. Erst nach Ostern fliegen beim frisch gekürten Oberligameister wieder die Handbälle. Der erfolgsorientierte Spartenleiter des MTV träumt von drei Siegen bis zum Saisonende. Vor allem ein Erfolg beim Tabellenzweiten Zweidorf würde Niepelts gute Laune weiter hochhalten: „Immerhin haben wir gegen die Spitzenmannschaften immer gut ausgesehen.“

Für die 3. Liga plant Trainer Michael Hensel bereits akribisch. Mit mindestens 14 Spielerinnen will er in die neue Saison gehen. „Dann können wir auch Verletzungen, die uns aber hoffentlich erspart bleiben, problemlos wegstecken“, sagte der Coach, der künftig mit drei Trainingseinheiten pro Woche kalkuliert. Die Personalplanungen sind noch nicht abgeschlossen. Allein der Wechsel von Kirsten und Christin Bormann vom Regionalligisten HSG Blomberg-Lippe II ins Hohe Feld (wir berichteten) ist perfekt. Weitere Neuzugänge konnte Hensel, der vor allem eine weitere Rückraumspielerin in Visier hat, derzeit nicht nennen: „Wir führen Gespräche, machen uns aber keinen Stress.“

Fest planen kann er weiterhin mit Torhüterin Svenja Neumann, die künftig in Göttingen studieren wird und dadurch auch in der kommenden Saison regelmäßig trainieren kann. Auch auf Vanessa Stöber, die nach ihrer zweiten Kreuzbandverletzung derzeit lediglich auf der Tribüne Platz nehmen kann, setzt Rohrsens Erfolgscoach in der kommenden Saison.

Michael Hensel – mit geballten Fäusten zum Erfolg. Rohrsens Trainer hat nach der Oberliga-Meisterschaft die dritte Liga bereits fest im Visier.

Foto: nls



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