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Brodersen und Scherfose starten in Ratingen / Landesmeisterschaften in Verden / Nachwuchs glänzt bei Kreistitelkämpfen

Heißes Wochenende: Leichtathleten auf großer Tour

Leichtathletik (mha). In Ratingen steigt am Wochenende das internationale Mehrkampf-Meeting. In diesem Jahr werden dort auch die Tickets für die EM in Barcelona sowie die U-20-WM in Kanada gelöst. Doch für Deborah Brodersen und Patrick Scherfose von der LG Weserbergland sind diese Ziele noch zu hoch. „Patrick soll sich nach seinem durchwachsenen Saisonauftakt in Bernhausen zunächst steigern“, sagt Landestrainerin Beatrice Mau-Rep-nak. 7400 bis 7500 Punkte sind das Ziel. „Damit könnte er die WM-Norm zwar packen, nur muss er auch noch unter den zwei besten Deutschen liegen – und dazu müssen es 7900 Punkte sein“, erklärt Mau-Repnak.

veröffentlicht am 18.06.2010 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

Brodersen ist aus Spaß am Mehrkampf dabei. Ihre WM-Chance will sie in zwei Wochen bei der Junioren-Gala in Mannheim im Hochsprung suchen. Dann kämpfen die drei Athletinnen, die die WM-Qualifikationsleistung von 1,82 Metern bereits geschafft haben, um die zwei Plätze im WM-Team. Im Siebenkampf ist die WM-Teilnahme etwas weiter weg. „Allerdings hat mich Deborah bei ihren Einzelstarts in diesem Jahr immer mehr überrascht“, sagt die Trainerin. „Doch in einem Siebenkampf schafft man es so gut wie nie, in allen Disziplinen an die Bestleistungen zu kommen – und das wäre nötig, um noch den Sprung ins WM-Team zu schaffen.“

Im Blickpunkt stehen aber auch die Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend in Verden. Auf Joachim Peest kommt dabei eine schwere Aufgabe zu. Er muss die Sprintehre der LG Weserbergland retten. „Über 100 und 200 Meter ist das Finale das Minimalziel“, fordert Trainer Werner Scharf. Johannes Grossner geht als Nummer zwei der LGW an den Start. Nur ein Einstieg ist das Meisterschaftsprogramm für Etienne Diatta. „Er läuft nach einer Verletzung nur in der 4 x 400-Meter-Staffel“, sagt Scharf. Doch gefordert ist Diatta auch da. Gemeinsam mit Henrik Prinzhorn, Peest und Sebastian Stöckl ist die Qualifikationszeit für die DM von 3:18 Minuten das Ziel. Stöckl und Prinzhorn haben auch im Einzelstart über 400 m Ambitionen. Arg dezimiert ist das Frauen-Team. Isabell Hartmann klagt noch über Knieprobleme, bei der Jugend kann Marie Holzschuh nach einer Erkältung nur geschwächt an den Start gehen. Über 100 und 200 m ist so ein Triumph kaum möglich. Da auch Lea Marie Lange ausfällt, ist auch das Staffel-Quartett der Jugend geplatzt.

Stefan Krause vom VfL Hameln ist bei der B-Jugend gefordert. Über 400 m hat er Außenseiterchancen. Über 200 und 100 m ist das Finale noch zu weit weg. Sein Vereinskollege Lennart Henze kann bei den Männern nur auf schnelle Vorläufe hoffen. Mehr ist für den 18-Jährigen Sprinter noch nicht drin.

Den Gesamtsieg bei der offenen Kreismeisterschaft der Langstrecken im Weserberglandstadion holte sich Heiko Wolling. Der Hamelner, der im Trikot des TSV Kirchdorf antritt, gewann die 5000 m in 17:11,79 Minuten und überrundete auch den zweitplatzierten Stefan Michalek (LG Weserbergland/19:07,26), der die Wertung der M-40-Senioren gewann. Bemerkenswert: Während viele aufgaben, drehte der 71-jährige Manfred Bublitz seine Runden in 20:38,47 Minuten und wurde M-70-Titelträger.

Die Schülertitel über 1000 m gewannen Hendrik Siebert (M15/2:59,41), Yannik Strunk (M13/3:23,84), Ole Kippel (M12/3:39,19), Lasse Kippel (M10/3:49,30), Johannes Fuhrmeister (M11/3:38,72) sowie Sarojin Widura (M8/3:59,94).

Bei den Schülerinnen trugen sich Laura Janosch (W14/2:36,78), Tabea Dahn (W12/2:53,11), Laura-Sophie Kruse (W9/3:02,54) und Luisa Hundertmark (W8/alle LG Weserbergland/3:28,03) in die 800-Meter-Siegerliste ein. Andy Spieß (TVJ Welsede) lief über 3000 Meter in 10:28,59 Minuten zum Titel.

Bei der Kreismeisterschaft im Hamelner Weserbergland-Stadion lieferte sich der Nachwuchs packende Laufduelle.

Foto: nls



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