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Reitsport: Spannende Spring- und Dressurprüfungen beim Bad Pyrmonter Pfingstturnier

Heißer Ritt ums Championat

BAD PYRMONT. „Wenn Pfingsten ist ...“, dann spielen in der Bad Pyrmonter Sportszene seit Jahrzehnten die Reiter und Reiterinnen die Hauptrolle. Das 67. Pfingstturnier auf den Rennwiesen hinter dem Stadion ist vom Veranstaltungsplan des Pyrmonter Reitervereins gar nicht wegzudenken.

veröffentlicht am 12.05.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:33 Uhr

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Den Großen Wall, einen Holsteiner Wegesprung oder das legendäre Pulvermann's Grab suchen die Reitsport-Enthusiasten bei den Pyrmonter Turniertagen zwar vergeblich, dennoch lockt das Turnier die Zuschauer immer wieder in Scharen auf die Spring- und Dressurplätze des Turniergeländes nahe der Emmer.

Vereinschefin Christine Röder zeigte sich schon im Vorfeld der Traditionsveranstaltung zufrieden. Gemeldet sind für die 26 ausgeschriebenen Prüfungen von Aktiven aus Niedersachsen und Westfalen fast 280 Pferde. Und die müssen am Samstag und Sonntag gleich 600-mal gesattelt werden. Die Jüngsten zeigen ihr Können bei der Führzügel-Prüfung, die Besten beim großen Finale am Sonntag (17 Uhr) bei einer Springprüfung der Klasse M. Die wichtigste Entscheidung für die Aktiven des Kreisreiterverbandes Weserbergland fallen bereits am Samstag. Denn auch in diesem Jahr wird Rudolf Dreischer, der Vorsitzende des Kreisverbandes, das begehrte Kreis-Championat auf dem Geläuf an Heitmüllers Teich an die besten Dressur- und Springspezialisten vergeben. „Das Championat ist so etwas wie der Kreispokal. Der Meister wird dann im September in Hameln ermittelt“, klärte Dreischer auf. Auf die Starter wartet am Samstag ein Doppeleinsatz. Wer die Schärpe mitnehmen will, muss sein Können bei zwei A-Prüfungen unter Beweis stellen. Das dürfte ein heißer Ritt werden, bei dem höchste Konzentration und starke Nerven gefragt sind.

Am Sonntag stehen die Routiniers im Mittelpunkt, wenn zum achten Mal eine von zwei Qualifikationsprüfungen für den Oldie-Cup ansteht. Die besten Reiter und Reiterinnen der Altersklasse 40+ lockt das Finale. Im September wird sich in Kolenfeld zeigen, wer den Cup 2016 in seinen Trophäenschrank stellen kann. Christine Röders Blick richtet sich natürlich auch nach oben: „Ich hoffe, dass uns der Wettergott nicht im Stich lässt.“ Im Vorfeld lief alles nach Plan, die Turnierplätze sind mit Sand präpariert und befinden sich in bestem Zustand.



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