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Buchtmann fühlt sich wohl in Köln

Heinzelmännchen richteten bereits die Wohnung ein

Von Klaus Frye

veröffentlicht am 01.07.2010 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

Fußball. Auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln kennt Christopher Buchtmann nach seinen ersten beiden Auftritten fast schon jeden Grashalm. Den Kölner Dom hat der 18-jährige Profifußballer bislang aber nur aus weiter Ferne gesehen. „Ich hatte noch gar keine Zeit, mich in Köln in Ruhe umzuschauen“, sagte der junge Aerzener, für den ein neuer Abschnitt seiner bislang schon recht erfolgreichen Karriere begann. Auf der Wunschliste des 1. FC Köln stand Buchtmann schon lange, doch erst am Dienstag waren alle Vertragsmodalitäten, die seine Berater Jürgen Milewski und Jens Jeremis mit FC-Manager Michael Meier ausgehandelt hatten, in trockenen Tüchern – und die Unterschrift unter den Drei-Jahres-Vertrag danach nur noch Formsache.

Nach einer Nacht im Hotel starteten am Mittwochvormittag die Geißböcke auf dem Trainingsgelände an der Rheinenergie-Arena in die neue Saison. Mittendrin der Neuzugang aus Fulham, ausgestattet mit dem kompletten Outfit seines neuen Vereins, aber immer noch ohne Wohnung. Und darauf legte „Buchti“ besonderen Wert: „Vier Monate im Hotel beim FC Fulham waren genug. Ich brauchte endlich wieder meine eigenen vier Wände.“

Für den 1. FC Köln kein Problem, zwischen den ersten beiden Trainingseinheiten präsentierten ihm die FC-Verantwortlichen bereits eine schmucke Wohnung in Stadionnähe. „Einfach optimal“, freute sich der Jungprofi. „Sogar mit einem Gästezimmer. Da können meine Freunde, wenn sie mich in Köln besuchen, gleich bei mir übernachten.“ Die Wohnung war komplett eingerichtet. In Köln bekanntlich kein Problem, denn für solche Aufgaben sollen am Rhein immer noch die Heinzelmännchen ihre Hände im Spiel haben. Der erste Gast hat sich für das Wochenende bereits angekündigt. „Robin Illge will erst einmal testen, ob hier in Köln auch alles rund läuft“, freut sich der erste Bundesliga-Profi aus dem Kreis Hameln-Pyrmont schon jetzt auf den Besuch seines Aerzener Freundes.

Beim ersten Training, wo viel gelaufen, aber nur wenig mit dem Ball gearbeitet wurde, traf der Junioren-Nationalspieler gleich auf alte Bekannte: „Mit Reinhold Yabo und Bienvenue Basala-Mazana bin ich im Vorjahr U 17-Europameister geworden.“ Beeindruckt war er auch vom Auftreten seines neuen Trainers Zvonimir Soldo: „Ein ruhiger Coach mit großem Sachverstand. Aber wenn es mal nicht läuft, kann er auch mal laut werden.“ Seine Ziele in Köln hat der Linksfuß für das erste Jahr bereits klar abgesteckt: „Ich hoffe auf den ein oder anderen Einsatz in der Bundesliga. Da kann ich im Mittelfeld bestimmt auch Akzente setzen.“



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