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27:32 gegen Fredenbeck / Pille lässt es zehnmal krachen / Glatz im Pech: Siebenmeter verballert

Harte VfL-Bauchlandung nach großem Kampf

Abgestürzt – ein Bild mit Symbolcharakter: Hamelns VfL-Kapitän Oliver Glatz mühte sich nach besten Kräften, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Zu allem Überfluss verballerte er in der Schlussphase auch noch einen Siebenmeter.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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Foto: nls

Handball (hjk). Immerhin 50 Minuten lang durften die in akuter Abstiegsgefahr schwebenden Handballer des VfL Hameln dank einer starken kämpferischen Leistung von einem Überraschungssieg gegen den Regionalliga-Vierten VfL Fredenbeck träumen. Doch in der Schlussphase der tempogeladenen Begegnung schwanden die Kräfte – und die Punkte gingen „flöten“. Der alte Rivale aus längst vergangenen Erstligazeiten behauptete sich in der Sporthalle Nord vor 400 Zuschauern verdient mit 32:27 (14:15).

„Keine Frage, der Sieg der Fredenbecker geht absolut in Ordnung. Die waren uns spielerisch überlegen“, sagte Chefcoach Hajo Wulff, der im Fall des Klassenerhalts den VfL auch in der Punktspielsaison 2009/10 trainieren wird (siehe Extrabericht auf dieser Seite). Seinen Schützlingen konnte der 36-Jährige keinen Vorwurf machen.

Wulff: „Der Gegner war einfach stärker“

„Meine Spieler haben das gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Aber der Gegner war einfach stärker. Das muss man neidlos anerkennen“, betonte Wulff. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Fredenbecker konnte er sich aber nicht verkneifen: „Ich begreife immer noch nicht, wie diese Mannschaft in der Vorwoche gegen den Abstiegskandidaten Wolfen in eigener Halle verlieren konnte…“

Jannis Pille Foto: nls

Derweil ging den Spielern des VfL nach der Partie etwas ganz anderes durch den Kopf. Drei wieder einmal nicht verwandelte Strafwürfe hatten möglicherweise ein besseres Ergebnis verhindert. Die „Siebenmeter-Seuche“ zieht sich wie ein roter Faden durch diese Saison. Besonders bitter, dass wieder einmal Oliver Glatz mit zwei Fehlwürfen zur tragischen Figur avancierte. So setzte er beim Stand von 24:26 (54.) den Ball neben das Tor. Nicht auszudenken, wenn ihm in dieser Phase, als die Hölle Nord kochte, der Anschlusstreffer geglückt wäre ...

Doch es kam noch dicker. In der selben Minute sah Heiko Heemann nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Ergebnis: Fredenbeck zog von 24:24 (50.) auf 30:24 (57.) davon. Da fiel ein in dieser Phase von Christian Raddatz, der erneut eine Klassepartie machte, verballerter Siebenmeter nicht mehr ins Gewicht. Die Messe war gelesen. Mehr war gegen diesen Kontrahenten einfach nicht drin. Erfreulich indes, dass der VfL mit dem Team aus dem Kreis Stade lange Zeit auf Augenhöhe lag. „Eine 1 a-Partie“, so Wulff, machte wieder Jannis Pille. Mit zehn Treffern war er bester Torschütze auf dem Parkett. Fredenbecks Shooter Ilias Sevastidis (7) hatte schon in der 41. Minute nach einem Foul an Pille die Rote Karte gesehen. Treffsicher war auch Rechtsaußen Patrick Ranzenberger (6).

VfL Hameln: Drechsler, Treuthardt – Engelhard, Glatz (7/5), Heemann (2), Pille (10), Hylmar (3), Wick (1), Raddatz (4), Kanngießer, Staniszewski, Emmel.



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