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HVN-Vorsitzender Wolfgang Ullrich: „Wir müssen künftig gezielter mit unseren Geldern umgehen“

Handballer klagen: Mitgliederzahlen sinken

Handball (kf). Am vorletzten August-Wochenende starten die Handballer in die Saison 2009/10. Vor dem Auftakt des neuen Spieljahres hatte der Vorstand der Handballregion Weser-Schaumburg-Leine (WSL) seine Vereinsvertreter zum außerordentlichen Regionstag nach Hildesheim eingeladen. Als Gast begrüßte der WSL-Chef Uwe Beyer (Stadthagen) auch Wolfgang Ullrich, den Vorsitzenden des niedersächsischen Handball-Verbandes. Der oberste Handballer des Landesverbandes konnte trotz der großen Erfolge der Nationalmannschaft und der Bundesliga-Aufstiege der Burgdorfer Herren und der Frauen des SV Garßen-Celle aber nicht nur Gutes berichten. „Der Rückgang der Bevölkerungszahl macht sich auch im Handball bemerkbar. Vor allem im Seniorenbereich mussten wir in den letzten beiden Jahren schon starke personelle Einbrüche hinnehmen“, teilte der HVN-Vorsitzende den Vereinsvertretern mit. Für viele Vereine waren diese Informationen aber nichts Neues, denn rückläufige Mannschaftsmeldungen sind auch in der Region WSL deutlich zu spüren. Die sinkenden Mitgliederzahlen sorgen zudem für weniger Einnahmen. Für Ullrich ist aber klar: „Wir müssen künftig vor allem gezielter mit den Geldern umgehen. Denn mit Beitragserhöhungen können wir die Probleme nicht lösen.“

veröffentlicht am 29.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:21 Uhr

Uwe Beyer. Foto: kf

Im Jugendbereich, wo allein bei den Jungen und Mädchen der jüngeren Jahrgänge noch Zuwächse zu erkennen sind, kooperiert die Region WSL künftig im Bereich der A- und B-Jugend auch wieder mit der Handball-Region Hannover. Regionsübergreifende Staffeln sind schon in der kommenden Spielzeit eingeplant, wie Otto Daseking als stellvertretender Vorsitzender „Spieltechnik“ mitteilte. Problemlos konnte der Vorsitzende auch die vorliegende Satzungsänderung der Handball-Region durchsetzen. Mit einer klaren Zweidrittel-Mehrheit stimmten die 73 anwesenden Vereinsvertreter der neuen Version zu, die Uwe Beyer detailliert vorgestellt hatte. So wird es künftig einen stellvertretenden Vorsitzenden für das Schiedsrichterwesen nicht mehr geben. Der Schiedsrichterwart gehört ab der neuen Saison nur noch dem Spielausschuss an.

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