weather-image
22°
Tennis: Vierter DTH Open-Sieg für Manon Kruse / Fünfter Koderisch-Erfolg

„Hameln ist mein Lieblingsturnier“

HAMELN. Die DTH Open möchte Manon Kruse einfach nicht missen. „Hameln ist mein Lieblingsturnier“, teilte sie den 250 Zuschauern bei der Siegerehrung der 31. DTH Open mit einem strahlenden Lächeln mit. Zum achten Mal stand die Münsteranerin am Tönebönweg im Finale, zum vierten Mal freute sie sich über den Turniersieg.

veröffentlicht am 16.07.2017 um 18:27 Uhr

Manon Kruse – voll konzentriert und mit reichlich Routine sicherte sich die amtierende Doppel-Weltmeisterin der Damen 35 den Sieg bei der 31. DTH Open. Foto: nls
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Abonnement
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Und natürlich über den Siegerscheck in Höhe von 1200 Euro.

Das Finale, in dem die amtierende Doppel-Weltmeisterin der Damen 35+ auf Imke Küsgen (Ratingen) traf, sorgte auf alle Fälle für Spannung. Denn Kruses 6:4; 6:4-Sieg war bis zum Schluss hart umkämpft. Allein die spielerischen Schmankerl blieben Mangelware. Verständlich, denn die beiden Finalistinnen kennen ihre Spielweise aus dem Effeff. Dazu ließ Imke Küsgen, die 2012 in Hameln triumphierte, zu oft den nötigen Druck vermissen. Und beendete das Finale im zweiten Satz schneller als erwartet – mit einem Doppelfehler.

Bei den Herren setzte mal wieder Christopher Koderisch ein Ausrufezeichen. Der 32-jährige Tennislehrer aus Halle schenkte seinem zwölf Jahre jüngeren Final-Kontrahenten Nikolas Walterscheid-Tukic (Troisdorf) im Finale eine kostenlose Lehrstunde. Zügig und mit einer sehenswerten Vorstellung brachte der gebürtige Lemgoer den 6:4; 6:2-Sieg über die Runden. „Ein toller Auftritt“, waren sich die Zuschauer einig. Seit 16 Jahren dabei, zum fünften Mal gewonnen – Koderisch bleibt der Dauerbrenner des Hamelner Traditionsturniers. Und bei den DTH Open soll für ihn längst noch nicht Schluss sein: „Als 20-Jähriger habe ich hier zum ersten Mal gewonnen, vielleicht schaffe ich es ja auch noch mal mit 40 Jahren.“

Fünfter Triumph in Hameln: Christopher Koderisch. Foto: nls
  • Fünfter Triumph in Hameln: Christopher Koderisch. Foto: nls

Nach drei spannenden Tennistagen zog Turnierdirektor Jens Biel eine positive Bilanz. Enttäuscht war aber Marvin Netuschil. Die Nummer 25 der DTB-Rangliste, war topgesetzt, schied im Halbfinale gegen Nikolas Walterscheid-Tukic aber verletzt aus: „Schon am Freitag hatte ich Probleme, und dann ging nichts mehr.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare