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SpVgg. Bad Pyrmont könnte mit einem Sieg in Barsinghausen die SSG zum Tabellenführer machen / Derby in Tündern

Halvestorfer sind geizig – keine Kiste Bier als Siegprämie

Fußball (aro). „Vor Weihnachten stehen wir auf Platz eins“, diktierte Bayerns Manager Uli Hoeneß nach dem mageren 0:0 beim VfB Stuttgart den Reportern ins Mikrofon. Eine Kampfansage à la Hoeneß hört man von Ralf Fehrmann vor dem Bezirksliga-Derby gegen HSC BW Tündern II (Stg., 14 Uhr) nicht. Der Trainer der SSG Halvestorf nimmt das Wort „Titel“ zurzeit bewusst nicht in den Mund. Statt über den Aufstieg zu reden, sollen sich die Spieler voll und ganz auf das nächste Spiel konzentrieren. „Das wird schwer genug“, betont Fehrmann, der einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner erwartet. Von der mageren Heimbilanz der Tünderaner – nur ein Sieg in sechs Spielen – lässt sich der SSG-Coach, der auf Selensky und Schiermeister verzichten muss, nicht täuschen.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

Fest steht: Mit einem Sieg könnte sich die SSG die Tabellenführung zurückerobern, wenn die SpVgg. Bad Pyrmont gleichzeitig beim Tabellenführer TSV Barsinghausen gewinnen sollte. „Wir spielen auf Sieg“, kündigt Trainer Andreas Loges an. Kirchbrak habe zuletzt gezeigt, „dass Barsinghausen nicht unschlagbar ist“.

Sollte Pyrmont der SSG im Titelkampf Schützenhilfe leisten, wird es wohl keine Kiste Bier als Siegprämie geben. „Von den Halvestorfern hat sich niemand bei mir gemeldet“, scherzt Pyrmonts Coach, der auf die verletzten Rihn, Loges und Volkmann verzichten muss.

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