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Hit in Hameln gegen Stadtoldendorf

Hajo Wulff hat den Sieg fest im Blick

Handball (jko). In der Oberliga steht das nächste Spitzenspiel an: Der Tabellenzweite VfL Hameln (13:3 Punkte) erwartet am heutigen Sonnabend um 19.15 Uhr den Dritten TV 87 Stadtoldendorf (10:4) zum Schlagabtausch. Das Derby gegen den Konkurrenten aus dem Nachbarkreis Holzminden liefert zudem reichlich zusätzliche Brisanz durch die Tatsache, dass mit Dominik Niemeyer und Marek Staniszewski zwei ehemalige Hamelner nun das Trikot der Gäste tragen und mit Björn Schubert ein Ex-Stadtoldendorfer in Diensten des VfL steht.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

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Die Protagonisten, die in ihren Teams zudem zu den Leistungsträgern gehören, sind entsprechend „heiß“ auf das „Ehemaligen-Treffen“. Dominik Niemeyer, mit 51/9 Treffern achter der Torschützenliste, und Marek Staniszewski, der kurioserweise die Position von Björn Schubert (bislang 45 Tore) im rechten Rückraum übernommen hat, gehören bei den Homburgstädtern zum Stammpersonal. Insbesondere der 31-jährige Pole, der in Hameln nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers auf Rechtsaußen hinauskam, blüht bei seinem neuen Klub förmlich auf. Zuletzt musste der Linkshänder aufgrund eines Muskelfaseranrisses zwar pausieren, seit Dienstag ist er aber wieder im Training und wird in der Halle Nord auflaufen. Hamelns Trainer Hajo Wulff hat sein komplettes Aufgebot zur Verfügung und vor dem Duell „absolut keine Motivationsprobleme“. „Und“, wie der Chefcoach hinzufügt, „auch überhaupt keine Angst vor dem Gegner. Wenn wir unsere Leistung abrufen und möglichst dort weitermachen, wo wir letzte Woche in Rosdorf aufgehört haben, werden wir die Punkte auch eintüten.“ Was Wulff zuletzt besonders gefallen hat: „Obwohl ich viel gewechselt habe, gab es keine Abbrüche im Spiel. Jeder hat sich nahtlos eingefügt und seine Aufgabe erfüllt.“

Bei den von Stefan Krause trainierten Gästen fehlt Sascha Heiligenstadt, der nach einer Tätlichkeit für zwei Monate gesperrt ist. Mit Torhüter Sascha Krannich, Andreas Gödecke, Florian Glombik, Tobias Walter (alle ehemals TSG Emmerthal) und Gordon Wahl (Sohn von Rekordnationalspieler Frank-Michael Wahl) stehen im Team des TV 87 weitere im Kreisgebiet bestens bekannte Spieler im Aufgebot.

Immer auf Augenhöhe mit seinen Spielern: VfL-Trainer Hajo Wulff sieht heute im Topspiel der Oberliga gegen den Tabellendritten TV Stadtoldendorf „absolut keine Motivationsprobleme“ im Hamelner Lager.

Foto: nls



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