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Trainer verlängert Vertrag / Rosenthal gegen Rosdorf dabei

Hajo Wulff bleibt VfL treu!

Handball. Hajo Wulff bleibt dem VfL Hameln treu! Vor dem wichtigen Oberliga-Heimspiel gegen Rosdorf (morgen, 19.15 Uhr) verlängerte der VfL-Chefcoach seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag um ein Jahr: „Die Arbeit mit den Jungs macht mir unheimlich viel Spaß“, begründete Wulff seine Entscheidung. Seine Zusage gilt übrigens auch für den Fall, dass der VfL den angepeilten Aufstieg in die 3. Liga verpassen sollte. Für Wulff war es wichtig, „dass mir die jungen Spieler immer wieder zeigen, dass sie etwas lernen wollen“.

veröffentlicht am 11.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

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„Und wenn ich dann auch noch sehe, dass sie sich tatsächlich weiterentwickeln, ist es für mich als Trainer das Schönste“, bekräftigte der 37-Jährige, der das Amt des Cheftrainers im Dezember 2008 von Peter Eddelbüttel übernommen hatte. Nach einer feuchtfröhlichen Köln-Tour am vergangenen Wochenende beginnt für den VfL jetzt wieder der Ernst des Lebens. „Wir hatten da viel Spaß, unter anderem bei einer Bier-Bike-Tour und der Besichtigung einer Kölsch-Brauerei. Und wir haben auch alle wieder mitgebracht“, lächelt Wulff und hofft, „dass wir Kraft und Energie für die letzten acht Punktspiele getankt haben.“ Im Kampf um den Titel will sich der Tabellenzweite nämlich noch längst nicht geschlagen geben.

„Zwei Punkte Rückstand ist nicht viel. Und wenn Lehrte schwächelt, müssen wir da sein. Insofern dürfen wir keine der restlichen Partien verlieren“, unterstreicht Wulff. Morgen ist nach abgelaufener Sperre Torwart Frank Rosenthal wieder zurück im Kader. Zusammen mit Andrew Treuthardt und Claas Meyer stehen somit drei Keeper zur Verfügung.

„Da bin ich mir selbst noch nicht sicher, wie ich das löse. Vielleicht berufe ich alle drei, vielleicht muss aber auch einer zusehen. Ich werde da genau auf die Trainingsleistung und -beteiligung schauen und mit den dreien auch noch ein Gespräch führen“, beschreibt Hajo Wulff das „Luxusproblem“.

Da auch Kreisläufer Heiko Heemann seine Grippe auskuriert hat, steht das komplette Aufgebot zur Verfügung. Bereits im Hinspiel gewann der VfL in Rosdorf deutlich mit 38:25. „Davon dürfen wir uns keinesfalls blenden lassen, denn der Gegner hatte damals einen grottenschlechten Tag erwischt. Die können deutlich mehr. Wichtig ist, dass wir überhaupt gewinnen“, betont der Chefcoach, der seine Schützlinge insbesondere vor Christian Brand, mit 172 Treffern einer der torgefährlichsten Spieler der Oberliga, Frederik Brandes (110) und Marcus Wuttke (89) warnt. Insgesamt ist der Tabellenelfte (19:25 Zähler) sehr schwankend in seinen Leistungen. Das Team aus Rosdorf weist eine Auswärtsbilanz von 7:15 Punkten auf, wobei man seit sechs Partien in fremden Hallen ohne Erfolgserlebnis ist und letztmalig am 15. November 2009 in Stadtoldendorf punktete. Zudem hatte man einige Personalsorgen, so dass beim jüngsten 35:31-Heimsieg gegen die TS Großburgwedel sogar Trainer Mirko Jaissle das Trikot überstreifen musste und sein Team auf den richtigen Kurs brachte. Der 38-Jährige, der in den 90er Jahren beim damaligen Zweitligisten Göttingen 05 spielte und anschließend Spielertrainer beim Landesligisten Ost-Mosheim war, wird sich wohl auch morgen Abend in der Sporthalle Nord wieder das Trikot überstreifen müssen.



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