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Fußball: Kreisklassen-Spitzenreiter wirft Lauenstein aus dem Pokal

Hajen träumt vom Pott

HAMELN-PYRMONT. Der Spitzenreiter der 1. Fußball-Kreisklasse ließ es krachen! Im Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbs warf der SV Hajen den klassenhöheren MTV Lauenstein mit 2:1 aus dem Rennen und zog erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale ein. Bastian Geisler und Marcel Lutter schossen Hajens Tore.

veröffentlicht am 15.05.2018 um 22:28 Uhr

Auch Lauensteins Linus Zorn kommt gegen Hajens Torwart Sebastian Wilke einen Schritt zu spät. Foto: nls
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Absolut verdient, denn die Männer von der Weser überzeugten nicht nur spielerisch, sondern hatten auch die besseren Chancen. Trainer Steve Wilke konnte nach dem Abpfiff das Glück kaum fassen: „Mit dem Einzug ins Halbfinale hatten wir schon nicht gerechnet. Und jetzt sind wir im Finale. Einfach unfassbar!“ Als Bastian Geisler (24.) vor 200 Zuschauern zum 1:0 traf, kam im Hajener Lager beste Stimmung auf, doch die trübte Frederick Giger (25.) schon im Gegenzug mit dem 1:1-Ausgleich. Nach dem Wiederanpfiff kamen Kay-Jonas Dirnberger und seine Mitstreiter mit deutlich mehr Biss aus der Kabine. Auch ohne ihren aus Studiengründen fehlenden Spielmacher Tim Schrader wurde sie früh belohnt. „Der Joker sticht“, konnte Coach Wilke melden, denn der in der Halbzeit eingewechselte Marcel Lutter (54.) brachte das entscheidende Tor zum 2:1-Endstand im MTV-Tor unter. „Jetzt werden wir uns in aller Ruhe das zweite Halbfinale anschauen und dann auch sehen, was uns im Finale erwartet“, blickte Wilke nach dem Abpfiff entspannt nach vorn.
VfB Hemeringen – TSV Bisperode (Mi., 19 Uhr). Wer wird der zweite Kreispokal-Finalist? Mit Hemeringen und Bisperode treffen im zweiten Halbfinale zwei Kreisligisten aufeinander. Die beiden direkten Duelle der laufenden Kreisliga-Saison konnte Bisperode mit 4:0 und 3:0 klar gegen Hemeringen gewinnen. „Deshalb werden wir wohl nicht um die Favoritenrolle herumkommen, aber im Pokal ist bekanntlich alles möglich“, warnt Bisperodes Teamsprecher Jan Grams davor, den Gegner zu unterschätzen. Zu Recht. Denn noch nie konnte der VfB ins Endspiel einziehen, geschweige denn den Kreispokal gewinnen. Es wäre ein historischer Erfolg in Hemeringens Vereinsgeschichte, entsprechend groß ist die Motivation bei der Elf von Spielertrainer Steve Diener: „Meine Jungs freuen sich riesig auf das Spiel. Wir versuchen, Bisperode zu ärgern“, so Diener. „Wir wollen ins Finale. Dafür werden wir alles mobilisieren und Gas geben.“kf/ro



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