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Tischtennis: Timo Boll löst Dimitrij Ovtcharov auf Platz eins der Weltrangliste ab

„Habe an einen Scherz geglaubt“

BERLIN. Erst im Januar hatte Dimitrij Ovtcharov Chinas Olympiasieger Ma Long von Platz eins der Tischtennis-Weltrangliste verdrängt. Inzwischen ist „Dima“ die Pole Position schon wieder los. Die neue Nummer eins ist sein Kumpel Timo Boll. Als der 36-Jährige davon erfuhr, „glaubte ich zunächst an einen Scherz“.

veröffentlicht am 01.03.2018 um 17:00 Uhr

Gut gelaunt: Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov. Foto: dpa
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Die Tischtennis-Fans, die sich bei der deutschen Meisterschaft in Berlin (2. bis 4. März) auf ein Duell zwischen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov gefreut haben, werden enttäuscht. „Dima“ musste aufgrund einer schmerzhaften Kapselentzündung in der rechten Hüfte auf Anraten seines Arztes seine DM-Teilnahme kurzfristig absagen.

Ich glaube weiterhin, dass Ma Long, Fan Zhendong oder Dimitrij Ovtcharov die Besten sind, auch wenn der Computer etwas anderes meint.

Timo Boll, Nummer eins der Tischtennis-Weltrangliste

„Ich wäre sehr gerne zur DM nach Berlin gekommen, wo ich Freunde habe und auch der Sitz meines Sponsors HGHI ist. Ich hoffe aber, schon bald wieder fit zu sein, um an den geplanten Turnieren teilnehmen zu können“, sagt der ehemalige Tünderaner, der erst im Januar Chinas Olympiasieger Ma Long von Platz eins der Tischtennis-Weltrangliste verdrängt hatte. Inzwischen ist der 29-jährige Ex-Tünderaner die Pole Position schon wieder los.

Dass er nicht mehr die Nummer eins der Weltrangliste ist, sondern sein Nationalmannschafts-Kumpel und Doppelpartner Timo Boll, wusste Statistik-Freak Ovtcharov bereits, bevor der Weltverband ITTF am Dienstag sein neues Ranking für den Monat März veröffentlichte. Das verriet Boll auf seiner Facebook-Seite: „Als Dima vor wenigen Tagen zu mir kam und meinte, ich sei im März wieder die Nummer eins der Weltrangliste, glaubte ich zunächst an einen Scherz. Aber er kennt sich mit diesen Statistiken perfekt aus.“ Nun habe der Computer tatsächlich dieses Ergebnis ausgespuckt.

Boll, der am 8. März seinen 37. Geburtstag feiert, ist der älteste Weltranglistenerste der Tischtennis-Geschichte. Ebenso wie zuvor Ovtcharov profitiert nun auch der 36-Jährige vom neuen Weltranglisten-System, das Vielspieler wie ihn seit Januar begünstigt und das auch von Boll „kritisch“ betrachtet wird: „Ich habe schon zu Jahresbeginn meine Meinung zum neuen Weltranglisten-System deutlich gemacht. An dieser Meinung ändert sich natürlich nichts, auch wenn nun ich ganz oben stehe. Ich glaube weiterhin, dass Ma Long, Fan Zhendong oder Dimitrij Ovtcharov die Besten sind, auch wenn der Computer etwas anderes meint.“aro/dpa



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