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Oberligist unterliegt 7:8 gegen FS Hannover / Dreimal Rose

Großer Kampf – aber der HSV fliegt aus dem Pokal

Wasserball (ro). Sie haben alles gegeben – aber am Ende war alles umsonst. Der erste Sprung der Saison ins Wasser ging für den neu formierten Oberligisten SV Hameln noch knapp daneben. In der Qualifikationsrunde für den Niedersachsen-Pokal unterlag der Aufsteiger gegen FS Hannover II mit 7:8, ging dabei aber mit erhobenem Haupt unter. „Wenn wir diese gute Leistung stabilisieren können, werden wir die Klasse auch halten,“ blickt das Hamelner Trainerduo Jens Liedtke und Daniel Funk nicht ohne Zuversicht in die Zukunft. Wohl wissend, dass sich ihre talentierte Mannschaft – acht Spieler sind jünger als 18 Jahre – noch weiter steigern kann und auch wird. Schon im Duell gegen FS Hannover wäre mehr drin gewesen, doch die Chancenauswertung ließ noch zu wünschen übrig. Aber es kam auch Pech dazu, denn Benedikt Schwuchow, Robert Rose und Daniel Funk trafen nur die Latte.

veröffentlicht am 26.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

„Das hat sich leider gerächt“, wie Wasserballwart Dietmar Müller feststellen musste. Lediglich zwischen der 21. und 23. Minute war der ansonsten frech aufspielende HSV nicht ganz im Bilde und kassierte prompt drei Treffer. Aus einem 4:4 wurde so ein 4:7-Rückstand. Die Vorentscheidung schien damit für die teilweise bundesligaerfahrenen Hannoveraner gefallen, doch die kampfstarken Hamelner meldeten sich im spannenden Schlussviertel noch einmal zurück, auch wenn es nicht mehr ganz reichte. Mit guten Reflexen erwies sich Torhüter Sören Strehler als sicherer Rückhalt in der Abwehr, und vorne setzte Rose mit drei Treffern ebenso die Akzente wie Neuzugang Steffen Knipperts (2). Benjamin Stramann und Routinier Jens-Pierre Heine erzielten die restlichen Tore. Das ursprünglich für kommenden Sonntag in Aerzen angesetzte Punktspiel gegen Hellas Hildesheim wurde inzwischen verlegt, so dass die HSV-Sieben erst am Freitag, 12. Februar, gegen Waspo Hannover ihr erstes Punktspiel bestreitet.

Zweikampf im Wasser: Jens-Pierre Heine (HSV) versucht Philip Stadermann (Hannover) am Wurf zu hindern.

Foto: nls



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