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Handball: Rohrsen mit sechs Neuzugängen in die Oberliga

Griese mit voller Power in die Vorbereitung

HAMELN. Die Sommerpause ist vorbei. Beim MTV Rohrsen geht Trainer Carem Griese mit voller Power in die Vorbereitung. Denn in der Frauen-Oberliga erwartet den MTV auch in der zweiten Saison ein heißer Ritt. Und da wollen Rohrsens Damen bis zum Saisonfinale fest im Sattel sitzen.

veröffentlicht am 21.07.2017 um 17:58 Uhr

Beste Stimmung herrschte beim Trainingsauftakt von Rohrsens Handballerinnen. Foto: MTV
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Trotz großer Konkurrenz, die in der 4. Liga künftig für deutlich mehr Klasse sorgen wird. Dennoch strebt Griese erneut einen Platz in der oberen Tabellenregion an. In der abgelaufenen Saison landete Rohrsen auf Rang sechs. „Diesmal würde ich gerne noch besser abschneiden. Aber ich lehne mich im Vorfeld ungern zu weit aus dem Fenster“, sagte Griese nach den ersten drei Trainingseinheiten. „Um die ersten beiden Plätze könnten sich Hildesheim und Heidmark streiten.“ Was danach folgt, ist für den MTV-Coach ein völlig offenes Blatt. „Zwischen den Rängen drei bis zwölf dürfte es zu einem spannenden Kampf kommen.“ Und in den schickt Rohrsen eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Der Altersdurchschnitt liegt bei 22,6 Jahren, hat Griese schon mal ausgerechnet und ist sich sicher: „Das ist eine Mannschaft mit Zukunft.“ Älteste Feldspielerin ist mit 29 Jahren Cathrin Kelkert, dazu drücken die beiden Torhüterinnen Vanessa Baier und Jenny Schäfer den Schnitt nach oben. „Die beiden vertreten ja schon die Altersklasse Ü30“, verriet Griese, der dank seiner Neuzugänge erneut eine gute Mischung aufs Feld schicken kann – jugendlichen Elan und jede Menge Erfahrung. Bestes handballerisches Rüstzeug bringen Celine Niemeyer, Finja Krone und Jana Brodhage mit, die bislang bei den A-Juniorinnen der JSG Weserbergland wirbelten. „Drei junge Wilde mit Qualität“, nannte sie der Trainer. Dazu rückt mit Katharina Roberts eine wurfgewaltige Linkshänderin ins Oberliga-Team. „Die kann uns mit ihren richtigen Hammer weiterhelfen“, ist Griese überzeugt. Ebenso wie Kreisläuferin Ina Werdin, die von der HSG Hannover-West ins Hohe Feld wechselte und Abwehrspezialistin Marleen Freier, sie zog es vom HV Barsinghausen nach Rohrsen.

Sorgen bereiten Griese allein seine drei Kreuzband-Geschädigten. Tara Wissmann und Saskia Parpart haben zwar wieder mit dem Lauftraining begonnen, doch ihre Einsätze lassen noch auf sich warten, wie bei Kirsten Bormann. Mit ihrem Einsatz plant Griese frühestens im November.

Der Power-Mann: Rohrsens Trainer Carem Griese. Foto: NLS
  • Der Power-Mann: Rohrsens Trainer Carem Griese. Foto: NLS

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