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17-Jähriger wird norddeutscher Meister im Dreisprung

Goldmedaille – Hölscher sorgt für Paukenschlag

Leichtathletik (olz). Mit einem weiten Satz auf 13,34 Meter und damit neuer Bestleistung holte sich der 17-jährige Stefan Hölscher von der LG Weserbergland bei den norddeutschen Meisterschaften in Lübeck im Dreisprung die Goldmedaille und das vor den Augen seiner begeisterten Eltern, die an der Ostsee Urlaub machten. Spannend war der Wettkampf bis zum letzten Sprung, nachdem Hölscher bis dahin mit 13,26 Metern noch auf dem Silberrang gelegen hatte. Beim letzten Sprung legte der Youngster dann noch einmal acht Zentimeter drauf. Konkurrent Aron Slabon vom SC Neubrandenburg hatte nichts mehr hinzuzusetzen, er wurde mit 13,28 Metern Zweiter.

veröffentlicht am 20.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

„Stefan konnte in den letzten Tagen wegen Fußproblemen wenig trainieren, deshalb waren seine neuerlichen Bestleistungen schon erstaunlich“, freute sich auch sein Trainer Werner Scharf. Am Tag zuvor hatte er schon mit ordentlichen 6,46 Metern im Weitsprung den fünften Platz belegt. Seine Mannschaftskameraden Patrick Conrad und Tim Rothmann kamen mit 6,04 und 5,72 Metern auf die Ränge elf und vierzehn.

Mit zwei Vorlaufsiegen in 12,22 und 12,24 Sekunden konnten sich Nina Giebel und Karen Piel für das Finale über 100 Meter qualifizieren. Gegen die Rostockerin Evelyn Hübner hatte das LG-Duo dann aber im Finale keine Chance. Hübner siegte in 11,96 Sekunden vor Giebel, die sich auf 12,17 Sekunden steigerte und Piel, die 12,24 Sekunden sprintete. Auch über 200 Meter hatte die Rostockerin die Nase vorn und siegte in 24,23 Sekunden. Giebel kam mit neuer Bestleistung in 24,66 Sekunden auf den dritten Treppchen-Platz, Piel wurde in 25,17 Sekunden Vierte.

Sara Kruse wird Dritte über 400 Meter

Auf das Finale über 200 m verzichtete dagegen Sara Kruse nach 25,91 Sekunden im Vorlauf. Das zahlte sich über die 400 Meter letztendlich aus, denn hier erreichte sie den dritten Platz in 58,57 Sekunden. Es siegte Paula Charlotte Wagner vom Schweriner SC in 57,31 Sekunden. Sechster im Speerwerfen wurde Tim Rothmann mit 48,72 m im vorletzten Versuch.



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