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Handball: Pyrmonter im VfL-Trikot freut sich auf die Bundesligisten

Gödeckes Heimkehr

BAD PYRMONT. Das wird kein lockeres Geplänkel, wenn es am Samstag und Sonntag in der Südhalle heißt „Bad Pyrmont ist erstklassig“. Schon gar nicht für den Ex-Pyrmonter Andreas Gödecke, wenn er mit Oberligist VfL Hameln gegen die Topteams TBV Lemgo, TSV Hannover-Burgdorf und Zweitligist TuS N-Lübbecke die Kräfte misst.

veröffentlicht am 17.08.2016 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Denn dann ist Power und erstklassiger Sport angesagt. Das weiß Andreas Gödecke genau. Der Abwehr-Chef im Hamelner Trikot freut sich schon riesig auf seine frohe Rückkehr in der Sporthalle am Stadion. Denn hier kennt der VfL-Routinier jeden Zentimeter des glatten Hallenparketts. Schließlich hat er hier mal das Fangen und Werfen gelernt. Dem Doppel-Auftritt vor der Haustür fieberte der 31-Jährige schon Tage vor dem Turnier entgegen: „So ein Auftritt macht immer Spaß. Vor allem auch unseren jungen Spielern, denn die haben so eine große Nummer noch nicht erlebt.“ Gödecke weiß aber auch, was ihn und seine VfLer eine Woche vor dem Oberliga-Auftakt gegen Börde Handball in der Kurstadt erwartet: „Auf jeden Fall zwei richtig harte Spiele.“ Zum Auftakt trifft das Team von Trainer Henning Sohl (Sa., 17.30 Uhr) im ungleichen Duell gegen den deutschen Ex-Meister TBV Lemgo.

Darauf freuen sich auch die Zuschauer, denn in der Sporthalle ist Power statt Kurmusik angesagt. Die Zeit der lockeren Tändelei in der Vorbereitungsphase für die Saison 2016/17 ist bei den Bundesligisten längst vorbei. Nur eine Woche später steht die erste Runde des DHB-Pokals auf dem Plan und am ersten September-Wochenende startet die Bundesliga in die neue Saison. An spielerischen Qualitäten können die Trainer noch ein wenig feilen, ansonsten muss der Anzug passen. Auch bei den „Recken“ aus Burgdorf, die am ersten Tag das Pyrmonter Turnier mit dem Spiel gegen TuS N-Lübbecke (15 Uhr) eröffnen. Mit Europameister Kai Häfner und den beiden Dänen Morten Olsen und Casper Mortensen spielen derzeit zwar drei Akteure um olympische Meriten in Rio, dafür steht der Rest des Kaders „voll im Saft“. So auch Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen. Doch nicht nur der 1,98 Meter große und 101-fache Nationalspieler verspricht jede Menge Power.

Auch Lemgo kommt mit einem Topkader über die Landesgrenze. Coach Florian Kehrmann kann nur seinen polnischen National-Torhüter Pjotr Wyszowirski, der im Sommer von Pick Szeged aus Ungarn ins Lipperland wechselte, und seinen „Schweden-Happen“ Jonathan Stenbäcken nicht einsetzen. Die beiden stehen ebenfalls am Zuckerhut im Olympia-Stress.

Zufrieden zeigte sich im Vorfeld auch Peter Schur. Der Handball-Chef des Veranstalters HSG Lügde/Bad Pyrmont freut sich auf eine volle Halle: „An der Tageskasse steht aber ein Restkontingent an Eintrittskarten zur Verfügung.“ Der Turnierplan im Überblick: TSV Hannover-Burgdorf – TuS N-Lübbecke (Sa., 15 Uhr), TBV Lemgo – VfL Hameln (Sa., 17.30 Uhr), Spiel um Platz drei (So., 14 Uhr), Finale (So., 16.30 Uhr)



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