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Fussball-Kreispokal: Zwei Tore beim Bisperoder 3:0-Triumph gegen Afferde

Glückspilz Jaber

Lauenstein. Zwei Protagonisten bestimmten den 3:0-Sieg des TSV Bisperode im Kreispokalfinale gegen Eintracht Afferde. Auf der eine Seite Pechvogel Yasin Yasar. Der Eintracht-Torhüter leitete mit einem Patzer die Niederlage ein – und auf der anderen Seite Glückspilz Abas Jaber als zweifacher Torschütze.

veröffentlicht am 16.05.2016 um 11:56 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Plopp, plopp, plopp – es ist vollbracht. Wer 27 lange Jahre auf einen erneuten Triumph im Kreispokal warten muss, der darf auch so richtig die Korken knallen lassen. Bierdusche inklusive. Ist beim TSV Bisperode natürlich kein großes Problem, denn wie feiern geht, lernt dort jeder Fußballer schon in der Wiege. Auch das die Körperspannung in einem Finale auf den Punkt genau stimmen muss. Und da hatte Bisperode in Lauenstein beim letztlich verdienten 3:0 (2:0)-Triumph eindeutig mehr zu bieten als Kreisliga-Spitzenreiter Eintracht Afferde. Aber eben auch ein bisschen mehr Fortune. Denn hätten Marco Koch (18.) und Jörn Heinzelmann (19.), der nur den Pfosten traf, nicht zwei Großchancen aus Nahdistanz ausgelassen, wäre Eintracht-Torhüter Yasin Yasar möglicherweise die ungeliebte Rolle des Pechvogels erspart geblieben – und Abas Jaber wohl nicht zum Glückspilz des Finales aufgestiegen. Doch der Fußballgott hatte an diesem stürmischen Nachmittag in Lauenstein eine völlig andere Idee. Und so kam sie: Die verflixte 30. Minute aus Afferder Sicht. Während sich die 600 Zuschauer gerade von einem kleinen Regenschauer erholt hatten, erzielte Jaber praktisch aus dem Nichts das 1:0. Allerdings unter Mithilfe von Yasar, der einen harmlosen Ball aus den Händen gleiten ließ und Bisperodes Torjäger nur noch das leere Tor treffen musste. Und erst einmal in Fahrt gekommen, legte der überaus agile TSV-Angreifer dank glänzender Vorarbeit von Benedict Dreier vor der Halbzeit noch einmal nach. Der TSV hatte nun schon eine Hand am Pokal – und griff dann nach dem Pausentee richtig zu. Timon Scharmamn (68.) holte den Pott der Begierde nach einem Konter über Daniel Krikunenko schließlich endgültig ins Pappelstadion. Jaber (64.) hatte zuvor eine weitere gute Möglichkeit allein vor Yasar leichtfertig vertändelt. Später (72.) scheiterte der Mann des Spiels auch noch an der Latte. Und wie würde nun Comic-Held Fred Feuerstein vor Freude rufen, wenn er ein Bisperoder wäre? Natürlich „Jaber-Dabba-Doo“.

4 Bilder
Pechvogel: Yasin Yasar.


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