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Wulffs Devise in Hohnhorst: Hinten gut stehen – vorne treffen / Hamelner Wiedersehen mit Drechsler

Glatz und Co: Wurftraining für bessere Quote

Zielen, werfen, treffen: Kapitän Oliver Glatz und seine Mitstreiter beim Handball-Oberligisten VfL Hameln nutzen die spielfreie Pause zum intensiven Wurftraining. Das soll sich nun am Sonntag in Hohnhorst/Haste auszahlen.

veröffentlicht am 24.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:21 Uhr

Foto: nls

Handball (jko). Nach einer Pause greift der VfL Hameln am Sonntag wieder in das Oberliga-Geschehen ein. Bei der SG Hohnhorst/Haste wartet ab 17 Uhr in der Sporthalle am Haster Kirchweg eine schwere Aufgabe, denn die Hausherren wollen dem Tabellenfünften von der Weser mit ihrer robusten Deckung Paroli bieten. „Wir müssen hinten ebenfalls gut stehen und versuchen, mit schnellem Spiel die Haster Abwehr zu knacken“, kennt Trainer Hajo Wulff die Mechanismen, die zum Erfolg führen. Nach auskuriertem Muskelfaserriss in der Wade steht Kreisläufer Daniel Wick wieder im Kader. Jannis Pille hat nach seiner Knieverletzung in dieser Woche wieder mit leichtem Training begonnen, „doch“, so Wulff, „müssen wir da abwarten, ob das Knie der Belastung schon standhält“. Die Trainingseinheiten in der Punktspielpause hat der VfL neben der Stabilisierung des Zweikampfverhaltens zu intensivem Wurftraining genutzt, „damit wir“, wie der Chefcoach betont, „vorne unsere Quote verbessern“. Im Tor des Gegners steht mit Robert Drechsler ein alter Bekannter. Der 21-Jährige wechselte zu Saisonbeginn aus der zweiten Hamelner Mannschaft zur SG und löste dort zwischen den Pfosten den nach Barsinghausen abgewanderten Marc Daseking ab. Drechsler kennt die Varianten seiner früheren Kollegen natürlich genau und ist gegen seinen Ex-Verein bis in die Haarspitzen motiviert. Auch sonst gab es im Aufgebot der Gastgeber zu Beginn der neuen Saison eine gewaltige Rotation. Fünf Spieler verließen den Verein, darunter neben den beiden Torhütern Daseking und Rudolph mit Kreisläufer Bastian Bruns (Karriereende) und Torjäger Paul Schirmer (zum HSV Hannover) gleich vier Leistungsträger, acht neue kamen. Für den ausgeschiedenen Trainer Marc Siegesmund führt jetzt Stefan Schmidt, der zuvor bei der TSV Hannover-Burgdorf zum erweiterten Bundesligakader gehörte, aber weitestgehend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, das Kommando. Mit 3:5 Punkten erwischte Hohnhorst/Haste, das zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten gezählt wird, einen verhaltenen Start in die Saison und sieht daher noch Steigerungspotenzial. Zu beachten sind die beiden Rückraumschützen Martin Engel und Simon Witte.



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