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25:25 in Duderstadt – Pietsch raubt VfL Hameln noch den Sieg

Glatz: Einfach zu viel verschossen

Handball (jko). Mit einem 25:25 (12:9) kehrte der VfL Hameln in der Regionalliga vom TV Jahn Duderstadt zurück und verließ damit die Abstiegsplätze. „Für uns war deutlich mehr drin. Aber wir haben einfach zu viel verschossen“, ärgerte sich Kapitän Oliver Glatz. So führte der VfL nach 26 Minuten schon mit 12:7, konnte den Vorsprung jedoch nicht ausbauen. Entscheidend dann die Schlussphase als Glatz selbst sowie Christian Raddatz mit zwei Siebenmetern an Torhüter Christian Schmidt scheiterten. Aber auch Jannis Pille und Heiko Heemann hatten diesmal wenig im Vorwärtsgang zu bieten. Überragend agierten Torhüter Frank Rosenthal, der unter anderem auch einen Strafwurf von Marc Wengler entschärfte, sowie Sven Hylmar (7 Tore). In der körperbetonten Partie nahmen die Hamelner mit starker Deckungsleistung das Heft in die Hand und behaupteten permanent eine Führung. Glück im Unglück hatte in der 25. Minute David-Niclas Emmel, der zunächst mit Verdacht auf Bänderriss ausschied, später jedoch wieder mitwirken konnte.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

Der Hamelner: David-Niclas Emmel (rechts) erlitt in Duderstadt einen Bänderverletzung. Links Jan Philipp Naß vom TV JahnFoto: nls

Raddatz verpasst

die Entscheidung

In dem Spiel der vergebenen Chancen verkürzten die Hausherren, bei denen Krist (9/5) und Pietsch (6) am besten trafen, bis zur Pause noch auf 9:12 und nutzten gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts eine Überzahlsituation, um den Hamelnern mit 11:12 auf den Pelz zu rücken. In der Folgezeit blieb das Match abwechselungsreich. Hylmar besorgte in der in der packenden Endphase zunächst das 25:24. Kurz darauf entschärfte Andrew Treuthardt einen Siebenmeter von Krist.

Im Gegenzug scheiterte Raddatz dann an Schmidt, ehe Pietsch sechs Sekunden vor Schluss noch das 25:25 markierte. „Betrachtet man das ganze Spiel, hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Aber vorne lief es diesmal nicht so rund“, kommentierte Trainer Hajo Wulff.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Hylmar (7), Glatz (6/2), Raddatz (3), Pille (3), Heemann (2), Kanngießer (2), Treutler (1), Emmel (1), Feist, Höltje, Engelhardt.

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