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Fußball: 7:3 – Tünderns Tegtmeyer krönt Traumcomeback mit Tor-Gala

Gestatten, Robin „Sixpack“

TÜNDERN. Was macht wohl ein echter Vollblutstürmer, der ein Jahr lang verletzungsbedingt völlig frustriert im Krankenstand schmoren musste? Ist doch eigentlich klar, er explodiert bei seinem Comeback und schießt mal eben sechs Tore. Der helle Wahnsinn. Und der hat in diesem Fall auch einen Namen: Robin Tegtmeyer.

veröffentlicht am 25.02.2018 um 12:55 Uhr

Und wieder drin: Tünderns Torjäger Robin Tegtmeyer konnte Steimbkes Torhüter Sebastian Schwarzenberg sechsmal bezwingen. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Tünderns „Mister Sixpack“ tanzte beim 7:3-Triumph des Fußball-Landesligisten Kunstrasen-Ballett in Perfektion mit dem SV Steimbke und avancierte so auch gleichzeitig zum personifizierten Albtraum für Torhüter Sebastian Schwarzenberg. Der dürfte nun einige schlaflose Nächte haben. Die hatte Robin Tegtmeyer allerdings schon vorher. Aus anderen Gründen, denn eine hartnäckige Schambeinverletzung brachte ihn fast zur Verzweiflung. Doch der 27-Jährige („Das war eine harte Zeit“) gab nie auf – und hat das Übel nun endlich im Griff.

Dass er nun aber so ein grandioses Comeback feiern durfte, kommt auch für den Studenten der Sportwissenschaften völlig überraschend. „Irgendwie kann ich das noch gar nicht so richtig glauben“, beschreibt er seine Gefühle. Aber auch die Art und Weise, wie dieser für ihn bislang einzigartige „Sixpack“ zustande kam, hat fast schon märchenhafte Züge. „Ich habe eigentlich nur siebenmal auf das Tor geschossen“, lässt er seine Sternstunde noch einmal Revue passieren. Eine absolute Traumquote für einen Stürmer, an der aber auch seine Mitspieler einen großen Anteil haben. „Ich wurde bestens bedient“, lobt er vor allem seine beiden Vorbereiter Lukas Kramer und Sebastian Zschoch. Ehe der Torjäger zu seiner beeindruckenden Solotour startete, half aber auch er erst einmal kräftig bei Kramers Führungstor (25.) mit. Danach wurde es dann auf dem Zettel von Trainer Siegfried Motzner relativ einseitig: Tegtmeyer – 28./34./51./59./84./88.

„So kann das jetzt weitergehen“, hat der wieder genesene Angreifer noch viel mit dem momentanen Tabellenzweiten Tündern vor. Steimkes Treffer gingen auf das Konto von Jan Kramer-Hoffmann (53.) und Oliver Poltier (57./63.)

Information

HSC BW Tündern: Masur – Hilker (85. Fischer), Venten, Hackl, Müller, Kramer, Marc-Robin Schumachers (65. Barnert), Piontek, Tegtmeyer, Zschoch (65. Kiessig), Gurgel.

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