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So tickt der neue Preussen-Coach

Gestatten, Aaran Preece

HAMELN. Mit britschen Tugenden zum Erfolg. Aaran Preece steht in der neuen Saison als erster Engländer auf der Kommando-Brücke beim FC Preussen Hameln und hat sehr klare Vorstellungen, wie der sportliche Neuanfang beim Fußball-Kreisligisten über die Bühne gehen soll.

veröffentlicht am 01.07.2018 um 16:06 Uhr

Startet mit guter Laune als Preussen-Trainer: Aaran Preece will für frischen Wind sorgen. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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„Kick and Rush werden wir allerdings nicht spielen, wir wollen da schon mehr anbieten. Variabel eben. Aber Wille, Kampfgeist und vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit müssen unbedingt stimmen“, gibt der 42-jährige Trainer Einblicke in seine Philosophie.

Natürlich legt der Ex-Soldat, der vor über 20 Jahren aus Burton-upon-Trent in der Nähe von Derby nach Deutschland kam, auch großen Wert auf körperliche Fitness. „Dafür werden wir auch einiges tun“, verspricht er und wird sein neuformiertes Team deshalb auch nicht mit anstrengenden Leistungstests verschonen.

Wie das läuft, hat er in seiner langen Dienstzeit als Berufssoldat und Trainer der Armeeauswahl in Hameln, Celle und Paderborn total verinnerlicht. Damit die 07-Geschichte nach dem Abstiegsdesaster in der Vorsaison nun wieder positive Kapitel vorweisen kann, wird unter der Regie von Aaran Preece also auch noch viel Schweiß fließen. Zu der Philosophie des ehemaligen defensiven Mittelfeldspielers gehört aber auch, dass er ein sehr aufmerksamer Trainer sein will. Einer, der eventuell aufkommende Probleme unter den Spielern schnell mit bekommt und darauf reagieren kann. „Ich werde meine Ohren und Augen überall haben“, nimmt er seinen Auftrag bei 07 sehr ernst. Abgesehen von seiner Trainertätigkeit bei der britischen Armee ist Hameln erst seine zweite Station bei einem Klub. Zuvor war er nach der Demission von Thomas Pernath Ende 2017 schon einmal knapp drei Monate Interimscoach beim TSV Klein Berkel, sah dort aber keine sportliche Perspektive mehr.

Das ist nun bei 07 anders, denn hier kann und will der ManU-Fan in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls neuen Manager Jan Christoph etwas aufbauen. „Wenn alle mitziehen, klappt das auch“, ist er sicher. Und ganz nebenbei schließt sich für Aaran Preece so irgendwie auch noch der Kreis. Denn nach einem Intermezzo beim MTSV Aerzen war Preussen Hameln sein zweiter Klub, für den er in der Region spielte. Weitere Stationen seiner Vita waren Pyrmont, Tündern, Emmerthal, Hilligsfeld und Klein Berkel.



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